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Klaus-Dieter Quasdorf ist wieder Bürgermeister

Wahlen in Bestensee Klaus-Dieter Quasdorf ist wieder Bürgermeister

Bei den Bürgermeisterwahlen in Bestensee konnte Klaus-Dieter Quasdorf (Wählergemeinschaft) die meisten Stimmen auf sich vereinen und ist damit der alte und neue Bürgermeister. Jürgen Ostländer (Plan Bestensee) lag schließlich doch deutlich hinter ihm. Weit abgeschlagen war Thomas Irmer (SPD), der dennoch zufrieden war mit seinem Wahlergebnis.

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Arme hoch: Quasdorf (M.) ist wieder Bürgermeister.

Quelle: A. Müller

Bestensee. Der alte und neue Bürgermeister von Bestensee heißt Klaus-Dieter Quasdorf (Wählergemeinschaft). Er konnte 56,1 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.„Ich werde genauso weitermachen wie bisher, damit Bestensee weiter vorankommt“, sagte er am späten Sonntagabend.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Jürgen Ostländer (Plan Bestensee) landete auf dem zweiten Platz mit 28,7 Prozent. Er sagte: „Nach der Wahl ist vor der Wahl.“ Weit abgeschlagen war Thomas Irmer (SPD) mit 15,2 Prozent, der jedoch über den Wahlausgang nicht unglücklich ist. „Ich bin über zehn Prozent gekommen. Das finde ich ganz gut“, kommentierte er das Ergebnis.

Der Abend glich bei den Wahlpartys von Ostländer und Quasdorf einem Krimi. Im Zelt am Sutschke-Tal hatten sich Plan- Bestensee-Anhänger und CDU-Leute, die Ostländer im Wahlkampf unterstützten, zusammengefunden, um die Wahlergebnisse von Bundestags- und Bürgermeisterwahl an der großen Leinwand zu verfolgen. Schon um 19 Uhr ergriff Jürgen Ostländer vor versammelter Mannschaft das Wort und erklärte sich zum Sieger. „Selbst wenn wir verlieren sollten, haben wir gewonnen, denn wir haben die Leute mobilisiert, zur Wahl zu gehen“, sagte er und bekam dafür viel Beifall – zum Beispiel von Björn Lakenmacher, CDU-Landtagsabgeordneter. Jana Schimke, Bundestagsabgeordnete der CDU, wurde zu dem Zeitpunkt schon sehnlich im Zelt am Hotel erwartet. Viele wollten ihr gratulieren für ihr gutes Abschneiden bei der Bundestagswahl.

In der „Linde“ gab es kein Halten mehr

Wenige h

Mit der Schlappe in Pätz hatte Quasdorf nicht gerechnet. Den Dämpfer musste er erst einmal verdauen. Für eine Weile zog er sich auf einen der hinteren Plätze im Café zurück. Doch schon die nächsten Zahlen brachten den Saal zum Jubeln. Als auch das vierte und fünfte Wahllokal ausgezählt war, gab es kein Halten mehr im Raum. „So sehen Sieger aus“, wurde lauthals angestimmt. Einige filmten die Sequenz, um die Aufnahmen explizit in den Pätzer Ortsteil zu schicken.

Quasdorfs Eltern gratulierten zuerst

Zu den ersten Gratulanten gehörten die Eltern von Klaus-Dieter Quasdorf. Vater Fritz Scheller standen Tränen der Rührung und des Stolzes in den Augen.

Von Andrea Müller

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