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Dahme-Spreewald Klaus Sedl begeistert im Bürgerhaus
Lokales Dahme-Spreewald Klaus Sedl begeistert im Bürgerhaus
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00:19 09.11.2017
Klaus Sedl erzählte kleine Anekdoten zwischen den Klavierstücken. Quelle: Heidrun Voigt
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Königs Wusterhausen

Es war ein Test. Der Kulturbund Dahme-Spreewald wollte ausprobieren, inwieweit ein Sonntagsnachmittagskonzert im Saal des Bürgerhauses „Hanns Eisler“ in Königs Wusterhausen von den Besuchern angenommen wird. „Vielleicht werden wir es zu einer Reihe entwickeln, wenn es gut ankommt“, meinte Vereinsvorsitzende Christiana Lücke vor der Veranstaltung. Und die Erwartungen wurden weit übertroffen. Es war pickepackevoll. Immer wieder mussten neue Stühle hereingetragen werden.

Christiana Lücke hatte sich vom Chef der Wildauer Musikschule, Roberto Seeliger, den Pianisten Klaus Sedl empfehlen lassen. Sedl, der in Schulzendorf mit seiner Familie lebt und schon öfter in der dortigen Patronatskirche spielte, bot sein unterhaltsames, kurzweiliges Programm „Der Schönspieler“. „Eigentlich gibt es das Programm noch gar nicht. Ich starte damit erst im nächsten Jahr. Es ist sozusagen eine Vorpremiere“, sagte der Musiker zu Beginn. Er bewies, dass Klassik, Swing und Pop gut miteinander harmonieren. Brahms Chorwerk „Vineta“, Tschaikowskys Blumenwalzer aus dem „Nussknacker“ oder Marilyn Monroes „River no return“, Leonhard Cohens „Halleluja“ oder der italienische Schlager „Azzurro“, der Popsong „Hotel California“ von dem „Eagels“ oder Eigenkompositionen – Klaus Sedl spielte einfühlsam und technisch versiert. Er erzählte zwischendurch kleine Anekdoten von seinen Auftritten in Hotels und Bars.

Das Publikum genoss das Sonntagskonzert. Quelle: Heidrun Voigt

Publikum hofft auf Veranstaltungsreihe

Der Musiker hat mit fünf Jahren begonnen, Klavier zu spielen. Mit zehn hat er seine erste Band gegründet. 1989 schloss er sein Studium in Betriebswirtschaftslehre ab. Doch die Musik ließ ihn nicht los. Klaus Sedl ist Mitglied in verschiedenen Bands. Daneben ist er unterwegs als Event-Pianist sowie mit eigenem Programm.

Und dass er mit seinem neusten Programm „Der Schönspieler“ den Nerv des Publikums trifft, zeigte die Resonanz im Bürgerhaus. „Es ist ein lauschiger Nachmittag, der ein bisschen Freude ins Herz bringt. Die Vielseitigkeit des Programms hat mir sehr gefallen“, sagte Monika Skurek. Die Königs Wusterhausenerin ist öfter im Bürgerhaus zu Gast und lobte den Kulturbund, der viel auf die Beine stelle und das Kulturleben der Stadt so bereichere. Das erste Mal im Bürgerhaus war Christa Reuner-Müller aus Rangsdorf. Sie war von Brahms „Vineta“ ganz begeistert. Waltraud Krischau aus Wildau sprach sich wie viele Besucher dafür aus, eine Konzertreihe auf jeden Fall in den Wintermonaten zu etablieren.

Christiana Lücke, die übrigens am Sonntag Geburtstag hatte und ein Ständchen von Klaus Sedl bekam, will nach diesem überwältigenden „Testlauf“ mit dem Kulturbund zwei weitere Konzerte planen. Aber als nächstes steht erst einmal am 2. Dezember eine musikalische Weihnachtslesung mit Ute Schorn und Eva Maria Pickert im Kultursaal auf dem Funkerberg auf dem Programm. Und auch den 16. Dezember sollte man sich vormerken, dann gibt es parallel zum Weihnachtsmarkt in Königs Wusterhausen einen Kunstmarkt im Bürgerhaus.

Von Heidrun Voigt

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