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Klimaschutzkonzept fürs Schenkenländchen

Über Gemeindegrenzen hinaus Klimaschutzkonzept fürs Schenkenländchen

Für das Amt Schenkenländchen wird ein Energie- und Klimaschutzkonzept erarbeitet. Das haben die Mitglieder des Amtsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung entschieden. Bereits im Jahr 2010 hatte die Regional-AG ein solches Konzept angeregt.

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Reinhard Geister von der Regional-AG am Groß Köriser Zemminsee.

Quelle: Karen Grunow

Groß Köris. Die Idee ist nicht neu, doch erst jetzt kommt sie so richtig in Schwung: Das bereits 2010 von der Regional-AG im Schenkenländchen angeregte Energie- und Klimaschutzkonzept soll nun realisiert werden. Das entschieden die Mitglieder des Amtsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung.

Drei Büros hatten ihre Konzepte dafür vorgestellt. Reinhard Geister von der Regional-AG, der in Groß Köris auch Gemeindevertreter ist, hat konkrete Vorschläge, was im Rahmen einer solchen Konzeption untersucht werden sollte: „Von den Stromkosten der Gemeinde geht das meiste in die Straßenbeleuchtung“, greift er seinen Heimatort als Beispiel heraus. Energiemanagement für öffentliche Gebäude könnte ein Thema werden. Hier denkt er auch an die Überlegungen in Groß Köris, einen Neubau für die Schule zu realisieren.

Jede Gemeinde des Amtes Schenkenländchen soll Ideen einbringen

So etwas ließe sich von Anfang an energetisch begleiten. Kleinkläranlagen voranzubringen, sei für alle Orte im Schenkenländchen interessant, findet er. „Wir haben etwas mehr als 8000 Einwohner und ungefähr die Größe von Malta“, sagt er. Da brauche es ein eigens zugeschnittenes Konzept. „Jede Gemeinde sollte Themen einbringen, was untersucht werden soll“, schlägt Geister vor. Die Erarbeitung des Konzeptes wurde nun auf ein Jahr festgelegt. Details werden also demnächst in den Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen der Schenkenländchen-Kommunen diskutiert.

Seit 2008 engagiert sich Geister kommunalpolitisch. Los ging es mit seinem Einsatz in der Bürgerinitiative „Opal – so nicht!“, die erfolgreich gegen die durch den Naturpark geplante Gaspipeline mit Verdichteranlage protestierte.

Planungswerkstatt war Geburtsstunde für AG Regionalentwicklung

Tourismus- und Entwicklungspotenziale ausloten, waren von Beginn an seine Schwerpunkte. Als „Geburtsstunde“ der AG Regionalentwicklung, die als Arbeitsgruppe des Amtsausschusses fungiert, bezeichnet Geister eine wissenschaftlich angeleitete Planungswerkstatt im Jahre 2009. Ging es zunächst noch um Groß Köris selbst und die Nachbargemeinde Schwerin, wurde ab da das gesamte Amtsgebiet erfasst. „Ziel ist es, Themen aufzugreifen, die über die eigentlichen Gemeindegrenzen hinausgehen“, erklärt Geister. Dieser Ansatz kann so befruchtend wie zäh sein, nicht immer ernten er und seine Mitstreiter Verständnis für ihre Visionen. Es gibt seit Jahren auch ein Radverkehrskonzept der AG. Und für das nun zu erstellende Energie- und Klimaschutzkonzept sowieso unzählige Anregungen. „Ziel ist, dass es noch vor den Sommerferien Auftaktveranstaltungen in den Gemeinden gibt“, sagt Geister.

Von Karen Grunow

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