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Klubhaus auf der Zielgeraden

Wildauer Wohnungsbaugesellschaft Klubhaus auf der Zielgeraden

Bei der Sanierung des Klubhauses an der Dahme ist die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (Wiwo) als Eigentümerin auf der Zielgeraden. Außerdem befindet sich der Bau von 70 altersgerechten Wohnungen in der Fichtestraße 113 bereits auf der Startrampe.

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Tischler Thomas Noack hatte die pfiffige Idee, die neue Biergartentheke aus den roten, fast 100 Jahre alten Holztoren der einstigen Bootshalle des Klubhauses zu bauen.

Wildau. Bei der Sanierung des Klubhauses an der Dahme befindet sich die kommunale Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (Wiwo) als Eigentümerin auf der Zielgeraden. Die offizielle Eröffnung einschließlich des Biergartens im Erdgeschoss ist zwar erst im Frühjahr geplant, aber ab diesem Wochenende können die Wildauer und ihre Gäste bereits an jedem Sonnabend und Sonntag von 12 bis 22 Uhr das Angebot des neuen Restaurants mit Wintergarten und Klubzimmer genießen. „Damit schließen wir eines der großen Projekte, das die Attraktivität der gesamten Stadt mit ihrer herrlichen Wasserlage deutlich erhöht, erfolgreich ab“, betont Wiwo-Geschäftsführer Frank Kerber. Dabei verschweigt er allerdings auch nicht, dass sich dieses Vorhaben als echte Herausforderung erwies. Der monatelange Bauverzug spricht diesbezüglich Bände. Für die meisten Bürger, wie den Wildauer Lutz Walther, zählt letztlich aber nur eines: „Verzug hin oder her. Das nach der Wende völlig heruntergekommene Klubhaus ist wieder schön geworden. Stadt und Wiwo haben Mut bewiesen und die Sache gestemmt. Hut ab!“, lobt der Wildauer.

Ihr Können als Bauherr will die Wiwo in diesem Jahr auch bei zwei Neubauten unter Beweis stellen. Im Mai ist die Grundsteinlegung für das Gebäude Fichtestraße 113 geplant, in dem 70 moderne, vor allem altersgerechte Wohnungen entstehen sollen. Die Hälfte von ihnen ist für Singles mit Größen zwischen 38 und 50 Quadratmetern gedacht. Das kommunale Unternehmen greift auch hier das bereits im Hückelhovener Ring 34 sowie in der Fichtestraße 105 bewährte Prinzip des Concierges auf. Mit der Fertigstellung des Hauses rechnet Kerber nicht vor Ende 2017. Interessenten können aber schon die Grundrisse einsehen und Reservierungen vornehmen.

Bereits auf der Startrampe befindet sich auch das Vorhaben für 16 größere Wohnungen in der Röntgenstraße, die vor allem für Familien gedacht sind. Hier läuft aber noch das Bebauungsverfahren, bei dem die Abwägung im Frühjahr wiederholt wird. Kerber ist dennoch optimistisch, dass dort noch in diesem Jahr gebaut wird. „Auch die Bauideen für die Röntgen-/ Ecke Schertlingstraße sowie für die Jahn-/Käthe-Kollwitz-Straße werden wir erfolgreich zum Abschluss bringen“, betont der Geschäftsführer.

Selbstverständlich hält die Wiwo aber auch ein Budget von etwa 700 000 Euro für die laufende Instandhaltung, wie den Austausch von Toilettenbecken oder ähnlichem, bereit. Handwerker ertüchtigen außerdem in diesem Jahr bei den vier Aufgängen in der Röntgenstraße 13 und 15 sowie 17 und 19 die Fassade, legen die Keller trocken und sanieren die Treppenhäuser. Die Außenanlagen werden mit ordentlichen Parkplätzen gestaltet, so dass die Bewohner bis zu den Hauseingängen nicht wie bisher erst durch den Matsch laufen müssen. „Ist dies geschafft, so hat die Wiwo alle in ihrem Besitz befindlichen Gebäude in Hoherlehme ohne Kreditaufnahmen instand gesetzt“, sagt Kerber. Auch für die Häuser in der Teichstraße 2, 4 und 6 sucht das Unternehmen noch nach einer attraktiven Gestaltungsidee. Hier ist der Anbau von bisher fehlenden Balkonen im Gespräch.

Von Franziska Mohr

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