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Knapper Sieg für das Lachstatar

EWE-Kochpokal in Wildau Knapper Sieg für das Lachstatar

Die Regionalsieger des EWE-Kochpokals traten am Montag gegeneinander an. Die Teams aus Königs Wusterhausen und Luckau hatten 120 Minuten Zeit, um ein Drei-Gänge-Menü für vier Personen zu kreieren. Die Luckauer setzten sich am Ende mit einem minimalen Vorsprung durch.

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Das Team der Luckauer Oberschule „An der Schanze“ mit ihren Schokoladen-Windbeuteln.

Quelle: Philip Ziche

Wildau. Lachstatar auf Kartoffelrösti, Crêpes mit Champignon-Käse-Nuss-, und Kürbisfüllung sowie Windbeutel mit Schokoladencremefüllung und heißen Kirschen: Was sich wie das Abendmenü eines gehobenen Restaurants anhört, ist die Speisefolge, mit der sich das vierköpfige Kochteam der Luckauer Oberschule „An der Schanze“ am Montag gegen die „Bredower Kochmützen“ aus Königs Wusterhausen durchsetzte.

120 Minuten hatten die Teams Zeit, um im Kundencenter des Energiedienstleisters EWE, der den Pokal gemeinsam mit den Stadt- und Überlandwerken Luckau-Lübbenau ausrichtet, im A10-Center in Wildau ein Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Vier Köche, je zwei aus den jeweiligen Regionen der konkurrierenden Schüler, überwachten das Geschehen – und achteten auf die Arbeitsweise der jungen Köche. Denn am Ende zählten nicht nur die Präsentation und der Geschmack des Gerichts, sondern auch wie das Küchenmaterial verwendet wurde und wie sie die Speisen zubereiteten. Auch die Tischdekoration floss in die Wertung mit ein.

Das Motto des Wettbewerbs lautete „Wintervergnügen“

Das Motto des Wettbewerbs war wie schon bei den vorherigen Runden „Wintervergnügen“. Für Vor-, Haupt- und Nachspeise gab es vage Vorgaben, nach denen die Schüler ihre Rezepte zusammenstellten. Die Vorspeise musste etwas mit Fisch sein, die Hauptspeise vegetarisch und der Nachtisch mit Schokolade. Eine weitere Einschränkung stellte das Budget dar – mehr als 20 Euro durften nicht ausgegeben werden. Gekocht wurde für vier Personen – einmal zum Anrichten, einmal zum Probieren für die Jury und zwei Portionen für die Gäste.

Die „Bredower Kochmützen“ aus Königs Wusterhausen brieten, schnitten und rührten, was das Zeug hielt. Auf eine Fischbulette folgten Ofengemüse und schließlich ein Himbeer-Mürbeteigtörtchen mit einer Creme aus weißer Schokolade und Mascarpone. Die begleitende Lehrerin Carmen Panzner zeigte sich zufrieden mit der Arbeit ihrer Schüler: „Die Leistung, die sie bringen, kann man nicht hoch genug einschätzen“, sagte sie. Auch Ute Dürrwald, Leiterin der Koch AG an der Oberschule Luckau, lobte das Engagement ihres Teams. „Sie helfen sich gegenseitig und machen auch Druck, wenn es sein muss.“ Zur Vorbereitung auf den Wettbewerb haben die Schülerinnen die einzelnen Gerichte erst separat und später gleichzeitig gekocht. So konnten die einzelnen Schritte besser geübt und aufeinander abgestimmt werden. Schließlich ist das Zeitlimit beim Wettbewerb stark begrenzt.

Zeitdruck am Ende

Gegen Ende kam bei der Luckauer Mannschaft etwas Zeitdruck auf. Während die Königs Wusterhausener bereits fertig waren und ihr Menü von den vier Jury-Köchen verköstigt wurde, beherrschte Hektik die Küche der Luckauer. Letzte Crêpes mussten befüllt, Windbeutel angerichtet und dekorative Minzblätter aufgelegt werden. Die 120 Minuten waren etwas überschritten, doch als die vier Köchinnen ihr Menü in Reimform den Gästen und Juroren präsentierten, wirkten sie kaum gestresst. Die Jungköche der Dr.-Hans-Bredow-Oberschule aus Königs Wusterhausen garnierten die Präsentation ihrer Gerichte mit kurzen Informationen zum regionalen Bezug.

Das Ergebnis fiel sehr knapp aus: Gerade einmal ein Punkt trennte die beiden Mannschaften voneinander. Ähnlich eng ging es auch schon bei den Vorentscheiden zu. Die „Bredower Kochmützen“ siegten in der zweiten Runde mit zwei Punkten Vorsprung, die Luckauer Schülerinnen bloß mit einem Punkt.

Von Philip Ziche

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