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Kneten, Backen, Nöte lindern

Wildau Kneten, Backen, Nöte lindern

In der Backstube der Wildauer Bäckerei Scholz herrschte am Wochenende ein mächtiges Gedränge. Zwölf Konfirmanden aus den jungen Gemeinden Wildau und Zeuthen übten sich einen Tag lang im Bäckerhandwerk. Sie lernten, wie man Brote herstellt – und verkauften die Brote letztlich auch selbst. Für einen guten Zweck.

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„Brot für die Welt“: Konfirmanden der jungen Gemeinden Wildau und Zeuthen kneteten gemeinsam mit Bäcker Bernd Scholz.

Quelle: Heidrun Voigt

Wildau. So viele fleißige junge Bäcker, die ein Brot nach dem anderen herstellen, gab es in der Bäckerei von Bernd Scholz noch nie. Und die Bäckerei besteht immerhin in der vierten Generation seit 1928 in der Wildauer Bergstraße.

Zwölf Konfirmanden und Konfirmierte der jungen Gemeinden Wildau und Zeuthen beteiligten sich an der Aktion „5000 Brote“, die der evangelische Verband „Kirche Wirtschaft Arbeit“ zusammen mit dem Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks zum zweiten Mal organisierte. „Die Jugendlichen haben sich zuvor mit der ’Speisung der Fünftausend’ beschäftigt und sich der Frage gestellt, was neben dem täglichen Brot wichtig ist“, sagte Verena Zühlke. Zusammen mit Anett Jahnke hat die junge Frau die Aktion, die sich auf die biblische Geschichte von Jesus’ Speisung von 5000 Menschen mit fünf Broten und drei Fischen bezieht, organisiert.

„Vergesst nicht das Salz, sonst schmeckt es nach eingeschlafenen Füßen“, empfahl Bäcker Scholz lachend den Mädchen und Jungen. Die kneteten und mehlten. Sebastian setzte Kreuze mit einem Messer, andere mit Sonnenblumenkernen auf die 75 Brote. Die Brotlinge wanderten anschließend in den Gärunterbecher.

„Ihr könnt morgen um halb zwei die Brote dann in den Backofen schieben“, sagte Scholz augenzwinkernd. Dann übernahm aber doch der Bäcker diese Aufgabe für die Jugendlichen, und die Organisatorinnen holten die 75 Brote Samstag mit dem Auto ab. Die jungen Leute verkauften sie am Sonntag bei Adventsfeiern in Wildau und Zeuthen. „Es war sehr interessant, bei einer guten Sache mitzumachen und zu sehen, wie Brot entsteht“, waren sich die Konfirmandinnen Rosalie und Elisabeth einig. Der Erlös der Aktion geht an „Brot für die Welt“, wo es in Ausbildungszentren in Afrika und Lateinamerika fließt.

Von Heidrun Voigt.

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