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Dahme-Spreewald Knüppeldamm macht Seenweg wieder rund
Lokales Dahme-Spreewald Knüppeldamm macht Seenweg wieder rund
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00:16 17.04.2017
Ortsvorsteher Jan Priemer nach der Fertigstellung des Knüppeldamms an den Töpchiner Seen. Quelle: Foto: Andrea Müller
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Töpchin

Die Lücke im Rundwanderweg um die Töpchiner Seen ist wieder geschlossen. Töpchiner Bürger haben den Knüppeldamm, der über das Töpchiner Fließ zwischen Motzen-Mühle und Töpchiner Untersee führt, wieder repariert. Damit ist die insgesamt rund neun Kilometer lange Strecke wieder durchgehend begehbar.

„Wir haben lange überlegt, wie wir die kleine Brücke reparieren“, so Ortsvorsteher Jan Priemer. Man habe an Paletten gedacht, den Plan aber dann verworfen, weil zwar eine glatt begehbare Oberfläche entstehe, aber das Aussehen nicht in die idyllische Landschaft passe. Schließlich hätten sich die Mitstreiter für ebenmäßige Knüppel entschieden, die zurecht gesägt und auf das Untergestell geschraubt werden. „Als Material haben wir Robinie verwendet“, verrät der Ortsvorsteher, der selbst bei den Arbeiten mit Hand angelegt hat. Die schmalen Stämme seien dann auf die entsprechende Breite zurecht gesägt worden, nachdem sämtliche Äste entfernt worden waren. So zurecht gestutzt kam einer nach dem anderen auf die kleine Brücke. Neu angefertigt und angebaut wurde auch das Geländer mit Handlauf, damit der Wanderweg sicher über das Fließ genommen werden kann.

Von hier aus geht es neun Kilometer um die Töpchiner Seen herum – einer der schönsten Wanderwege im Dahmeland. Quelle: Andrea Müller

Weg mit „Blau“ gekennzeichnet

Jan Priemer freut sich, dass die mit „Blau“ gekennzeichnete Strecke für die Wanderfreunde nun wieder zur Verfügung steht. Gerade für die Einheimischen – also vor allem für die Töpchiner und Motzener – gehört die Runde zu den beliebtesten Wegen der Naherholung. Auch Patienten der nahen Fontane-Klinik könnten hierher Ausflüge machen. „Die Idylle hier ist einmalig“, schwärmt Priemer. Gerade die Moorlandschaft an den Seen und rechts und links des Weges biete wunderbare Einblicke in die Natur. Es sei eine Art Urwald, denn der Mensch greife hier kaum ein. Umgeknickte Bäume ragen ins Moor. Darauf hat sich Moos gebildet. Wasserlachen unterbrechen den Bewuchs, aus denen gelbe Moordotterblumen ragen. Zudem lasse sich hier eine Vielzahl von Tieren in aller Rohe beobachten. Darunter auch der Eisvogel. Wer die Ohren aufsperrt, bekommt ein ganzen Konzert geliefert von Quaken bis Zirpen und Zwitschern. An den Seen selbst sind oft Angler anzutreffen. Was sie aus dem Wasser ziehen, landet frisch auf dem Mittagstisch. Baden sei hier allerdings nicht erlaubt, so Priemer. Wer ins Nasse eintauchen möchte, muss an den Motzener See fahren. Doch für Wanderer, Spaziergänger und Jogger sei hier das Paradies auf Erden.

Weitere Pläne angedacht

Jan Priemer will in den nächsten Wochen noch weiter gehen in Sachen Naturschutz und Wanderwege. Der alte Borstelpfad soll wieder auferstehen. Ein altes Schild verweist am Rande noch auf seine Existenz. Alles andere scheint im Moor versunken. „Ich habe schon eine Idee, wie man es machen könnte“, sagt Priemer.

Von Andrea Müller

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