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Königs Wusterhausen: Kitas bleiben dicht

Warnstreik am Donnerstag Königs Wusterhausen: Kitas bleiben dicht

In Königs Wusterhausen bleiben am Donnerstag alle Kitas und der Hort der Arbeiterwohlfahrt geschlossen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu einem Warnstreik aufgerufen. Einen Notdienst gibt es nicht. Hunderte Eltern müssen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren.

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Ein Warnschuss war laut Verdi die Mittagspausen-Demo im Januar in Königs Wusterhausen. Jetzt wird gestreikt.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Der Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Regionalverband Brandenburg-Süd der Arbeiterwohlfahrt um die Bezahlung von Beschäftigten spitzt sich zu. Für Donnerstag hat Verdi die Awo-Mitarbeiter zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. In Königs Wusterhausen bleiben die Kitas Spielspaß, Klein& Groß, Am Kirchplatz und der Schulhort geschossen, auch die Schulsozialarbeiter und Mitarbeiter der Förderstelle sollen die Arbeit niederlegen.

Eltern wurden am Dienstag informiert

Betroffen sind rund 600 Kinder in den Einrichtungen, für die Eltern nun kurzfristig die Betreuung organisieren müssen. Sie wurden am Dienstag über den Warnstreik informiert. Gestreikt wird in weiteren Städten und Gemeinden Brandenburgs, nämlich Senftenberg, Großräschen, Altdöbern und Lübbenau. „Die Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt fordern für ihre Arbeit die gleiche Wertschätzung und Entlohnung, die auch die vergleichbaren Beschäftigten für den öffentlichen Dienst mit ihrem Tariflohn erhalten“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke am Dienstag. Das Entgeltniveau soll auf 91 Prozent des Tarifs im öffentlichen Dienst steigen.

Awo spricht von „politischem Streik“

Der Geschäftsführer der Awo Brandenburg-Süd, Jens Lehmann, sprach hingegen von einem politischen Streik. „Wir legten einen Vorschlag vor, der bis an den Rand des wirtschaftlich Machbaren geht“, sagte er. Die Gehälter sollen binnen zwei Jahren um 15 Prozent steigen. Am 3. März wird weiter verhandelt.

Von Frank Pawlowski

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