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Königliche Gäste bei der Höfenacht

Bands und heiße Rhythmen Königliche Gäste bei der Höfenacht

 Hoher Besuch hatte sich am Sonnabend in Königs Wusterhausen angekündigt. Friedrich Wilhelm I. alias Mike Sprenger kam, um die Höfenacht zu eröffnen. Zwölf Höfe waren in Königs Wusterhausen für Nachtschwärmer geöffnet.

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Luise knickst im Hof der Mühle vor dem König, während Ronja ihre Schleppe hält.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. In seinem Gefolge waren unter anderem Gemahlin Sophie Dorothea (Manuela Niemann) und vier Lange Kerls. Aber auch die "normalen" Besucher kamen in Scharen, so dass es auf der Bahnhofstraße ein ziemliches Gewimmel gab. Pünktlich um 18 Uhr spielten vor dem Stadtbrunnen die "Cottbuser Musikspatzen" und der König hielt eine Ansprache für die Königs Wusterhausener und P Gäste.

"Trinkt so lange und so viel ihr könnt, aber passt auf, dass der Verstand nicht unter den Tisch fällt", forderte er die Besucher auf und erklärte zudem, dass für diesen einen Abend der Zapfenstreich außer Kraft gesetzt sei. Die Wirte könnten solange ausschenken, wie sie wollen. Anschließend flanierte er von Hof zu Hof und schwatzte mit "seinem Volk". Vor dem "Schmalen Handtuch" machte er Halt, um ein Schwein am Spieß anzuschneiden. Florian und Sebastian Schrank drehten bereits seit morgens um zehn den Spieß, damit das Fleisch pünktlich gar war.

Für Gudrun Richter aus Wildau ist die Höfenacht ein Muss. "Die vielen verschiedenen Musikrichtungen sind einfach schön. Aber in diesem Jahr hab' ich noch was viel Besseres gefunden, nämlich eine Freundin, die ich jahrelang nicht gesehen habe", erzählte sie und lachte, während sie gemütlich in einem Liegestuhl auf der Bahnhofstraße saß und dem Treiben zusah.

Der Estlerhof ließ die Besucher mit seinem Flair vergessen, dass sie im Dahmeland sind. Fast konnte man meinen, in Italien zu sein. Marco Martino verzauberte mit seinem Spiel auf der Gitarre und seinem Gesang altbekannter italienischer Klassiker und aktueller Hits die Zuhörer.

Andrea und Andreas Werner kamen nicht nur, um die verschiedenen Bands zu hören, sie schauten auch gleich noch bei "Frauensachen" rein. Da gab es an diesem Abend eine "Männeraufbewahrungsecke", damit sich die Frau in Ruhe ein neues Kleid aussuchen konnte. "Wir gehen dann auch jedes Jahr mit einem neuen Kleid nach Hause", so Andreas Werner.

"Ich stelle immer wieder fest, so bevölkert wie zur Höfenacht ist die Stadt sonst nie", meinte Frank Peterson. Die Höfenacht sei eine super Erfindung, meinten er und viele andere Besucher.

Von Gerlinde Irmscher

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