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Königs Wusterhausen eröffnet Konzertreihe

26. Brandenburgischen Sommerkonzerte Königs Wusterhausen eröffnet Konzertreihe

750 Gäste aus Brandenburg und Berlin erlebten am Sonnabend das Auftaktkonzert zu den 26. Brandenburgischen Sommerkonzerten in der Königs Wusterhausener Kreuzkirche. Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus spielte Stücke von Anton Dvorak und Dimitri Schostakowitsch – zur großen Begeisterung des Publikums.

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Auftakt: Das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus unter Evan Christ und der Violinist Sergey Dogadin.

Quelle: Uta Schmidt (2)

Königs Wusterhausen. Einen furiosen Auftakt der 26. Brandenburgischen Sommerkonzerte erlebten am Sonnabend die Besucher der Kreuzkirche in Königs Wusterhausen. Auf dem Programm standen die Slawischen Tänze und die Sinfonie Nr. 7 in d-Moll von Anton Dvorak sowie das Violinkonzert Nr. 1 a-Moll vom Dimitri Schostakowitsch mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus unter Leitung von Evan Christ und dem jungen Violinvirtuosen Sergey Dogadin aus St. Petersburg. 750 Konzertfreunde aus Berlin und Brandenburg wollten sich den ersten Höhepunkt der beliebten Konzertreihe nicht entgehen lassen. Dogadin, Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und als Solist weltweit unterwegs, musizierte auf einer Guadagnini-Geige aus dem Jahre 1765.

„Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde unsere Kirche für die Eröffnung der Sommerkonzerte ausgewählt. Das liegt sicher auch an den optimalen räumlichen Gegebenheiten mit dem großen Altarraum, der Platz für ein großes Orchester bietet, und an der guten Akustik“, sagte die Kantorin der Kreuzkirche, Christiane Scheetz, die gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Brandenburgischen Sommerkonzerte, Thomas Schmidt-Ott, das Publikum in der Kirche begrüßte.

Schon mehr als 50 000 Euro Spenden für den Denkmalschutz

„Die Sommerkonzerte haben schon etwas von einem Klassentreffen“, sagte Schmidt-Ott zur Einstimmung. Man treffe dabei immer alte Bekannte und lerne gleichzeitig etwas Neues im Land Brandenburg kennen. Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) hob nicht nur die konzertanten Ereignisse im Rahmen des Brandenburgischen Kultursommers hervor, sondern auch den guten Zweck der Veranstaltungsreihe. Mehr als 50 000 Euro seien mittlerweile für den Denkmalschutz gesammelt worden.

Auch deshalb waren etwa 30 Mitglieder der Kreuzkirchen-Gemeinde schon früh auf den Beinen, um das Konzert zu einem Erlebnis werden zu lassen. Sie bewirteten die Gäste mit Speis und Trank in der entspannten Atmosphäre des schattigen Kirchgartens. „Wir haben über 80 Kuchen gebacken“, sagte Simone Dietze zu den umfangreichen Vorbereitungen. Am Grill stand Gemeindekirchenrat Kasten Kalz. „Die Einnahmen dienen der Sanierung unseres Pfarrhauses. Da können wir jeden Euro gebrauchen.“

Martin Lehmann aus Königs Wusterhausen war vom virtuosen Spiel des jungen Solisten Sergey Dogadin fasziniert. „Es ist großartig, dass derart hochkarätige Konzerte mit brillanten Musikern in unserer Stadt stattfinden.“

Von Uta Schmidt

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