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Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen erradelt sich Platz 4
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen erradelt sich Platz 4
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21:50 27.05.2016
Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) legte sich ins Zeug, um eine gute Zeit für seine Stadt herauszufahren. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Erst mal die Sattelhöhe richtig einstellen, Gefühl für das Rad bekommen und los geht es. 1000 Meter auf Zeit waren gefragt bei den MBS-Fahrradtagen am Freitagnachmittag in Königs Wusterhausen. Es waren die fünften Fahrradtage und Königs Wusterhausen radelte mit um den Titel „Schnellste Stadt“, verbunden mit einer Spende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse für einen ortsansässigen Verein. In Königs Wusterhausen für die WSG 81, Abteilung Basketball.

„Wir sehen es als einen Auftrag, den Radsport in die Breite zu bringen. Zudem bringen die Radsporttage die Möglichkeit, mit unseren Kunden einmal auf eine andere Art und Weise in Kontakt zu kommen“, erklärte Henri Längert, Marktdirektor in Königs Wusterhausen. Drei Stunden lang wurden die schnellsten Fahrer der Stadt gesucht. Die Räder stellte das Profi-Radsportteam des LKT-Teams Brandenburg zur Verfügung.

Auch Kinder konnten ihre Geschicklichkeit auf dem Rad beweisen. Ina und Julius hatten sichtlich Spaß dabei. Quelle: Gerlinde Irmscher

„Es ist schon etwas ungewohnt, auf so einem Rollengerät zu fahren“, sagte Bürgermeister Lutz Franzke (SPD). „Ich war einfach zu früh zu schnell und da war es hinten raus ziemlich anstrengend.“ Aber immerhin schaffte er eine Zeit um 57 Sekunden und so schlecht war das dann auch nicht.

Adrian Belkin war so gar nicht zufrieden mit seiner Zeit. „Im letzten Jahr war ich schneller“, erklärte er. Mit 46,41 Sekunden hielt er eine Stunde lang den Rekord bis sich Maik Hasselberg aufs Rad setzte. Die Uhr stoppte bei 44,7 Sekunden. Das sollte die Bestzeit bleiben. Mario Rohde, Sportlehrer am Friedrich-Schiller-Gymnasium, kam gleich mit seinem gesamten Sportkurs vorbei. „Das ist im Rahmen des Unterrichts ein ausgezeichnetes Ausdauertraining“, sagte er.

Hartmut Stenzel kümmerte sich um die Fahrräder der Besucher, ölte Ketten und stellte Bremsen nach Quelle: Gerlinde Irmscher

Frisch geölt und mit nachgezogenen Bremsen nahm Udo Wenzel sein Fahrrad wieder in Empfang. Er hat die Möglichkeit genutzt, sein Zweirad bei Hartmut Stenzel einem Fahrrad-TÜV zu unterziehen. Und er war nicht der Einzige, der die Gelegenheit nutzte. Zumeist waren es ein paar Tropfen Öl, die fehlten oder die Bremsen mussten nachgestellt werden. „Bei 90 Prozent aller Räder muss ich sagen, dass sie in einem schlechten Pflegezustand sind“, so Stenzel und meint, dass die Leute den Wert der Räder nicht mehr schätzen. „Mal eine Ölkanne und einen Putzlappen in die Hand nehmen, würde schon genügen“, so sein Tipp.

Geradelt wurde in diesem Jahr in Kleinmachnow, Brandenburg, Potsdam und Königs Wusterhausen. Jeweils die fünf schnellsten Frauen und Männer gingen in die Wertung ein. „Wir können Königs Wusterhausen einen großen Sportgeist bescheinigen“, sagte Moderatorin Tina Knop. Mit 87 Teilnehmern gab es die größte Beteiligung und gekämpft wurde bis zur letzten Minute. Nur hat es mit dem Sieg in letzter Minute wie im vergangenen Jahr nicht mehr geklappt. Sylvia Schmidt legte sich zwar noch ins Zeug, konnte aber auch den Sieg nicht mehr herausfahren. Mit 9,04 Minuten wurde Königs Wusterhausen Vierter. Das sind 750 Euro für die Basketballer. „Schnellste Stadt ist Kleinmachnow mit 7,54 Minuten.

Von Gerlinde Irmscher

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