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Königs Wusterhausen Anbau wird zum Jubiläum nicht fertig
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00:39 31.05.2018
So könnte der neue Eingangsbereich des Sendermuseums einmal aussehen. Baubeginn soll 2019 sein. Quelle: Stadt Königs Wusterhausen
Königs Wusterhausen

Das Sendermuseum auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen dokumentiert deutsche Rundfunkgeschichte. Legendär ist die erste Liveübertragung eines Konzerts im Radio im Jahr 1920, der Königs Wusterhausen den inoffiziellen Titel als „Wiege des Rundfunks in Deutschland“ verdankt. Das ist auch international eine Besonderheit. Deshalb beschloss der Stadtrat einstimmig, dass sich Königs Wusterhausen um die Mitgliedschaft im Verein „Europäische Route der Industriekultur“ bewirbt.

Wichtige Standorte in Europa

Das Netzwerk vereint die wichtigsten Standorte des industriellen Erbes in Europa, aktuell sind es 1000 in 43 Ländern. Im Land Brandenburg gehören der Ziegeleipark in Mildenberg (Oberhavel), das Industriemuseum in Brandenburg/Havel und der Museumspark in Rüdersdorf schon dazu. Ziel des Projekts ist es, die Orte als Ausflugs- und Reiseziele bekannt zu machen.

Das Sendehaus 1 beherbergt das Museum. Quelle: Uta Schmidt

„Eine Mitgliedschaft verspricht bedeutende Vorteile für den Standort bei den Themen Tourismus und Marketing“, begründete die Stadtverwaltung ihre Vorlage.

Meilenstein der Technikgeschichte

Das Sendermuseum ist vor zwei Jahren schon als Meilenstein des weltweit größten Verbandes von Ingenieuren im Bereich der Elektrotechnik ausgezeichnet worden. Auch mit diesem Gütesiegel kann der Museumsverein die Werbetrommeln rühren.

Neubau wird nicht 2020 fertig

Ein erhofftes Geburtstagsgeschenk zum bevorstehenden 100. Rundfunkjubiläum auf dem Funkerberg bleibt hingegen aus. Der Neubau des Eingangsbereichs am Sendehaus 1 wird nicht 2020 fertig

Im Dezember 1920 wurde erstmals ein Konzert im Radio übertragen. Techniker der KWer Radiostation spielten.. Quelle: Förderverein Sender KW

werden, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Der Baubeginn im kommenden Jahr sei aber möglich.

Zwei Bauabschnitte bis 2022

Im ersten Bauabschnitt sollen die alte Terrasse vor dem Kultursaal abgerissen und ein neuer Eingangs- und Empfangsbereich für das Museum errichtet werden. Dazu gehört die barrierefreie Erschließung aller Museumsetagen und Untergeschosse. In einem zweiten Abschnitt sind die Hüllensanierung des Sendehauses sowie die Instandsetzung der Fassade, Fenster und Schornsteine geplant.

Millionen-Investition für die Stadt

Die Stadt hat bisher 924 000 Euro für die europaweite Ausschreibung der Planung bereitgestellt. Weitere knapp zwei Millionen Euro kosten die Arbeiten bis zum Abschluss der Maßnahme im Jahr 2022.

Von Frank Pawlowski

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