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Königs Wusterhausen Das ist ungeklärt beim Bullenberg-Projekt
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Das ist ungeklärt beim Bullenberg-Projekt
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00:43 29.04.2018
Architekten-Entwurf für die neue Grundschule am Bullenberg. Dabei wird es wohl bleiben, wie es jetzt aussieht. Quelle: Stadt Königs Wusterhausen
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Senzig

Der Königs Wusterhausener Ortsteil Senzig bekommt eine neue Grundschule. Das hat Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) versichert. Der Bullenberg an der Chausseestraße ist aber als Standort fraglicher denn je, ebenso die geplante Fertigstellung dort im Jahr 2021.

Wichtiger Umweltbericht fehlt

Entscheidende Fragen sind nicht geklärt, größtenteils stammen sie aus der Zeit, bevor Ennullat im Oktober 2017 das Bürgermeisteramt antrat. Ein Umweltbericht fehlt, mit dem der Bau in dem Landschaftsschutzgebiet überhaupt erst beantragt werden kann. Es wird ein Jahr dauern, um den Bericht zu erstellen.

Geplanter Grundstückstausch nicht möglich

Eine wichtige Grundstücksfrage ist offen. Die Stadt wollte einem Bullenberg-Eigentümer im Tausch ein kommunales Wassergrundstück in der Werftstraße anbieten, das aber gar nicht verfügbar ist.

Die Kleine Grundschule in er Lindenstraße ist zu klein geworden. Es mussten schon zusätzliche Container aufgestellt werden, um die 170 Kinder unterrichten zu können. Quelle: Gerlinde Irmscher

Bürgermeister Swen Ennullat will der SVV im Juli nun einen neuen Standortvergleich für den Neubau vorlegen: mit dem jetzigen Schulstandort in der Lindenstraße, der Ringstraße, die Ex-Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) einst vorschlug, und dem Bullenberg, für den sich Schule, Ortsbeirat und SVV aussprachen. Doch diese Beschlüsse, sagen Kritiker jetzt, erfolgten aufgrund falscher oder unvollständiger Informationen. Der Ort ist in der Standortfrage geteilt.

Schule in der Lindenstraße ist zu klein

In der Lindenstraße lernen jetzt 170 Kinder. Im neuen Schuljahr wird die Zahl weiter steigen. Der Platz reicht jetzt schon nicht aus. Deshalb wurden schon Container aufgestellt.

145 000 Euro wurden schon ausgegeben

Für den 14,2 Millionen Euro teuren Neubau am Bullenberg gibt es schon einen Architektenentwurf, der im Rahmen eines Wettbewerbs gekürt wurde. Immerhin 145 000 Euro gab die Stadt bisher schon für den Standort aus, auf dem vielleicht doch gar nicht gebaut werden kann.

Von Frank Pawlowski

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