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Königs Wusterhausen Die Tastatur fest im Blick
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Die Tastatur fest im Blick
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00:21 31.01.2019
Hochkonzentriert und flink an der Tastatur: Insgesamt 16 Schüler vom OSZ nahmen am Wettbewerb teil. Quelle: Heidrun Voigt
Königs Wusterhausen

Hochkonzentriert wandert der Blick die Zeilen entlang, ab und an ganz kurz zum Bildschirm. Das schnelle Klackern jeder Tastatur bildet einen ganz eigenen Klang, verbindet sich mit den anderen zu einer schrägen Partitur.

Zwei Disziplinen

Insgesamt 16 Schüler, die am Oberstufenzentrum (OSZ) Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann im dritten Lehrjahr ausgebildet werden, nahmen am Bundesjugendschreiben (BJS) 2019 teil. Sie traten in zwei der vier Disziplinen an: Zehn-Minuten-Geschwindigkeitsschreiben und Zehn-Minuten-Autorenkorrektur.

Jugendliche motivieren

Die Idee dazu hatte die Fachlehrerin für Wirtschaftslehre und Informationsverarbeitung, Carsta Luttuschka. Sie ist Mitglied im Luckenwalder Stenografenverein Pelikane e. V. „Wir nehmen zum ersten Mal als Schule am BJS teil. Ich denke, die Jugendlichen werden so motiviert und zu besseren Leistungen angespornt“, sagte die Fachlehrerin.

Urkunde für jeden Teilnehmer

Sie verwies darauf, dass jeder Teilnehmer eine Urkunde erhält und die Bundesbesten zu einer besonderen Siegerehrung nach Münster eingeladen werden. Die angehenden Kaufleute sind 18 bis 26 Jahre alt. Einige haben Abitur, andere einen Realschulabschluss. „Sie können eine leere Word-Seite öffnen und sich schon mal einschreiben, die Finger warm machen. Seite 40 gibt es einen schönen Fließtext über externe und interne Speichermöglichkeiten“, empfiehlt Carsta Luttuschka vor dem Wettbewerb.

Abschrift auf Tempo

Linker und rechter Rand jeweils 2,5 Zentimeter, Courier New, 12 pt, lautet danach die knappe Ansage. Die Schüler richten ihre Seite ein. Dann wird es ernst – die Abschrift auf Tempo erfolgt. Für jeden Tippfehler wird ein Anschlag abgezogen. In rasantem Tempo fliegen die Finger über die Tasten. Nach zehn Minuten heißt es stopp.

Gut für die Bewerbungsmappe

Im zweiten Teil bekommen die Schüler einen Text mit genormten Korrekturzeichen, den sie dementsprechend ändern müssen. „Das war eine besondere Challenge. Ich finde die Idee gut, so kann man sich mit anderen vergleichen“, meinte der Golßener Amadé Schliebner. 2736 Anschläge hatte er geschafft. Nina Schönfeld hat nur knapp 300 weniger; auch die junge Berlinerin kann stolz sein, ebenso wie Maria Stahn aus Wildau. Beide möchten die BJS-Urkunde ihrer Bewerbungsmappe hinzufügen.

Von Heidrun Voigt

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