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Königs Wusterhausen Fliesenmarkt im Gespräch
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Fliesenmarkt im Gespräch
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00:34 15.04.2018
Der ehemalige Pennymarkt in Deutsch Wusterhausen steht seit einigen Wochen leer. Die Fleischerei im Gebäude ist aber weiter geöffnet. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Für den ehemaligen Pennymarkt am Pirschgang in Deutsch Wusterhausen ist möglicherweise ein Nachmieter in Sicht. Ein Fliesenmarkt sei im Gespräch, wie die zuständige Sachgebietsleiterin, Kerstin Koffke, in der Stadtverordnetenversammlung auf eine entsprechende Frage sagte.

Noch keine Bestätigung vom Eigentümer

Stadtverordnete Birgit Uhlworm (UFL) hatte sich danach erkundigt. Eine Bestätigung des Eigentümers gibt es noch nicht, die MAZ-Anfrage dazu wurde noch nicht beantwortet.

Die Fleischerei ist weiter geöffnet

Der Pennymarkt war vor einigen Wochen geschlossen worden. Er bestand seit 20 Jahren und genügte laut Unternehmen den heutigen Anforderungen nicht mehr. Die Fleischerei von Dieter Kemmethmüller im selben Gebäude ist aber weiterhin geöffnet. Der Chef berichtet von Umsatzeinbußen seit der

Fleischermeister Dieter Kemmethmüller würde lieber wieder einen Lebensmittellmarkt als Nachbarn haben. W Quelle: Frank Pawlowski

Penny-Schließung, will aber die Stellung halten. „Wir wollen bleiben, als Lückenfüller sind wir uns aber zu schade“, sagte Dieter Kemmethmüller am Dienstag der MAZ. Sein Mietvertrag läuft bis 2019. Seine Fleischerei gibt es dort schon seit 16 Jahren. Eine kleine Backstube nebenan steht nach mehreren Betreiberwechseln seit langem leer.

Tafel am Eingang der Fleischerei. Quelle: Frank Pawlowski

In der SVV am Montag sprach Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) die Wildschweinplage in Zeesen an, betroffen ist vor allem die Steinberg-Siedlung. Zehn Wildschweine seien in den zurückliegenden Monaten erlegt worden. Das Rathaus bietet Beratungen für Grundstückseigentümer an, wie sie ihre Grundstücke sichern können. Gleichzeitig forderte er Eigentümer auf, das selbst auch zu tun.

Waschbären bitte nicht füttern

Für einige Lacher sorgte der Zeesener Lothar Falk, der in der Einwohnerfragestunde darauf reagierte, im Spaß, wie er selbst sagte. „Es gibt auch noch andere Plagen, zum Beispiel mit Waschbären.“ Mitarbeiter der Stadtverwaltung hätten ihm geraten, die Tiere nicht zu füttern. „Ich konnte

Der Zeesener Lothar Falk berichtete über seine Erfahrungen mit Waschbären im Garten. Quelle: Frank Pawlowski

aber weder die Weinreben noch die Kirchen mit ins Wohnzimmer nehmen.“ Carsten Kröning bat darum, den neuen Radweg von Wernsdorf nach Niederlehme als beidseitig befahrbar auszuschildern. Ennullat will das nun prüfen lassen. Denselben Hinweis gab Matthias Fischer zum Radweg zwischen Zernsdorf und Neue Mühle.

Neuer Mediator für Parkstreit?

Zum Parkstreit im Königsufer in Zernsdorf meldete sich Christian Schmidt von der Anwohnerinitiative zu Wort. Er wiederholte die Kritik an der Mediation und erklärte sie für gescheitert. Ennullat bat darum, weiter im Gespräch zu bleiben. Er sei dazu auch mit einem neuen Mediator bereit.

Stadt will keinen Autohandel im Königspark

Der Gebrauchtwagen-Handel im Königspark ist der Stadt weiter ein Dorn im Auge. Laut Ennullat weiche die Nutzung erheblich von der Genehmigung zum Abstellen von Fahrzeugen ab. Die Stadt hat beim Kreis beantragt, das

Gebrauchtwagenhandel im Königspark. Quelle: Frank Pawlowski

Bauordnungsverfahren auszusetzen. Die SVV hat ohnehin beschlossen, im Königspark kein Handelsgewerbe mehr zuzulassen. Alle anderen Gewerbe sind erlaubt.

TV-Moderator Peter Escher zu Gast

Prominenter Gast in der SVV war TV-Moderator Peter Escher vom MDR. Der 63-jährige Leipziger hat Freunde in der Region, schätzt sehr die Arbeit des Sendermuseums. Er werde künftig regelmäßig in Königs

Peter Escher moderiert eine Kriminalsendung im MDR. Quelle: Frank Pawlowski

Wusterhausen sein: „Ich finde es spannend, dass hier die Wiege des Rundfunks ist“, sagte er.

Von Frank Pawlowski

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