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Königs Wusterhausen Schau mit 200 Kaninchen
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14:13 16.09.2018
Tierfreunde kamen bei der Rassekaninchenausstellung im Kinderbauernhof Gussow auf ihre Kosten. Quelle: Aaliyah Sarauer
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Gussow

Am Wochenende war es wieder so weit. 31 Tierrassen konnten am Samstag und Sonntag auf der Kaninchenschau des Zuchtvereins D141 auf dem Kinderbauernhof in Gussow begutachtet werden. Frank Kaiser, der Vereinsvorsitzende, ist seit 1999 Mitglied des Vereins und züchtet selber deutsche Riesen. „Wir haben dieses Jahr die zwölfte Ausstellung. Vorher hatten wir immer nur Tischbewertungen. Die Züchter kamen mit ihren Kaninchen, zwei Preisrichter haben sie bewertet und dann ging man wieder nach Hause“, berichtete er.

Werben um neue Züchter

Um neue Züchter zu werben und auch um Tiere zu verkaufen, entschied sich der Verein für jährlich stattfindende Ausstellungen. In diesem Jahr gab es jedoch noch eine Besonderheit. Der Kaninchenzuchtverein D141 feiert sein 90-jähriges Bestehen.

In Gussow konnten die Besucher den Kaninchen ganz nahe kommen. Quelle: Aaliyah Sarauer

Die Besucher bekamen am Wochenende eine breite Auswahl an Tieren zu sehen. Angefangen mit den Riesen-Rassen, kam man zu den mittelgroßen bis hin zu den kleinen und letztendlichen den Zwergkaninchen. 40 bis 50 Vereine wurden eingeladen und Züchter aus der ganzen Region konnten ihre Tiere für die Schau anmelden.

Vor der Ausstellung wurden die Kaninchen von drei Preisrichtern bewertet. Eine wichtige Rolle spielten dabei Kriterien wie das Gewicht, der Körperbau, die Farbe und das Fell. So müssen die Ohren die richtige Größe haben, die Felllänge muss bei den kleinen Rassen zwischen zwei und zweieinhalb Zentimetern betragen.

Tiere werden begutachtet

Die Gesundheit der Tiere wird bei der Begutachtung nicht außer Acht gelassen und jedes Kaninchen muss geimpft sein. Das Urteil der Jury wird letztendlich auf einem Bewertungszettel festgehalten und an den Käfigen für die Ausstellung befestigt. Die Besucher konnten in Gussow ungefähr 200 Tiere in Augenschein nehmen.

Auch die Angaben zu den Tieren, die sich an den Käfigen fanden, wurden genau studiert. Quelle: Aaliyah Sarauer

„Das hier ist eigentlich eine kleine Schau. Es gibt auch Landesschauen und Bundesschauen bei denen mehr als 20.000 Kaninchen ausgestellt werden“, berichtete der Vereinsvorsitzende Fran Kaiser.

Angst vor dem Hitzschlag

In diesem Jahr hatten die Züchter im Sommer mit der Hitze und der Trockenheit zu kämpfen. Denn Ab 30 Grad besteht die Gefahr, dass die Kaninchen einen Hitzschlag bekommen. Das ist vor allem für Tiere in einem Außengehege sehr gefährlich. Mit Ventilatoren versuchten die Züchter die Hitze für die Kaninchen erträglicher zu machen und Schlimmeres zu verhindern. Zu hohe Temperaturen gab es bei der Ausstellung am Wochenende zum Glück nicht. Und so konnten auch kleine wie große Besucher entspannt ihren Weg zu der Tierschau finden.

Zu den Besuchern zählten auch Sibylle Weber und deren neunjährige Tochter Leonie. „Wir hatten früher auch Kaninchen. Da dachte ich mir, wir kommen mal her und gucken uns ein bisschen um“, berichtete Sibylle Weber.

Für das leibliche Wohl wurde selbstverständlich auch gesorgt. Die Gäste konnten sich mit Kaffee, Kuchen und Bratwurst stärken. Im nächsten Jahr wird die Rassekaninchenausstellung des Vereins auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen stattfinden.

Von Aaliyah Sarauer

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