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Königs Wusterhausen Anradeln: Tourismusverband eröffnete mit rund 30 Teilnehmern die neue Saison
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Anradeln: Tourismusverband eröffnete mit rund 30 Teilnehmern die neue Saison
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16:53 14.04.2019
Der Tourismusverband Dahme-Seen veranstaltete am Sonnabend eine Radtour von Königs Wusterhausen nach Prieros. Quelle: Andrea Müller
Königs Wusterhausen

Selbst der Veranstalter war am Sonnabend positiv überrascht, als sich der Bahnhofsvorplatz an der Tourismusinformation in Königs Wusterhausen zunehmend mit Radfahrern füllte. Der Tourismusverband Dahme-Seen eröffnete hier die neue Saison mit einer Radtour von Königs Wusterhausen nach Prieros. Rund 30 Leute nahmen teil.

Sammeln auf dem Bahnhofsvorplatz in Königs Wusterhausen. Es werden immer mehr Teilnehmer. Quelle: Andrea Müller

Vier Schichten Kleidung

Jüngste Teilnehmerin war die zweieinhalbjährige Wilma Gräber, die mit Eltern und Großeltern gekommen war. Allerdings entschied man sich dann doch, sie lieber im Mannschaftswagen mitfahren zu lassen. „Es ist zu kalt“, sagte Juliane Frank, Mutter und Chefin des Tourismusverbandes. Die anderen ließen sich jedoch von den niedrigen Temperaturen nicht abschrecken. Manche sprachen von vier Schichten Kleidung. Ohnehin waren bei knapp über Null Mütze, Handschuh und Schal Pflicht.

Wilma war mit ihren zweieinhalb Jahren die jüngste Teilnehmerin. Quelle: Andrea Müller

Umstieg auf E-Bike

Eine der ältesten Teilnehmerinnen war die 83-jährige Heidrun Lange aus Zernsdorf. „Ich fahre gern Fahrrad und bin oft dabei“, sagte sie. Wie die meisten der etwas älteren Herrschaften war sie auf ein E-Bike umgestiegen. „Das hat nichts mit Unsportlichkeit zu tun“, erklärte Dana Frank vom Tourismusverband. Sie gehörte zu den vielen Mitarbeitern, die die 37 Kilometer lange Tour begleitete. Es sei eher gut, mit einem E-Bike zu fahren, wenn man nicht mehr zu den Jüngsten gehöre, denn so gleiche sich das Fahrniveau zwischen den einzelnen Altersgruppen aus.

Alle waren auf die Tour bestens vorbereitet. Manche hatten sogar Sonnencreme dabei: Die Hoffnung stirbt eben zuletzt. Quelle: Andrea Müller

Empfang mit Sticker

Die Tour führte die Teilnehmer vom Bahnhof in Königs Wusterhausen über Gräbendorf und das Kiez am Frauensee bis nach Prieros, wo der Heimatverein in Zusammenarbeit mit anderen im Ort ansässigen Vereinen das Frühlingsfest ausrichtete. Knut Dünz, der Chef des Prieroser Heimatvereins, hatte hierbei den Hut auf. Für die Radfahrer hatten sie einen besonderen Empfang vorbereitet. Ein Transparent zeigte das Ziel in der Dorfaue an. Zudem erhielt jeder Radler einen Prieros-Sticker und einen Flyer mit Informationen über den Ort.

Knut Dünz vom Heimatverein Prieros organisierte mit anderen Vereinen das Prieroser Frühlingsfest und den Empfang der Radfahrer. Quelle: Andrea Müller

Schmied fertigte Kaminbesteck

Beim kleinen, aber feinen Frühlingsfest boten nicht nur Händler ihre Ware feil. Die Besucher konnten sich auch an der Gulaschkanone stärken. Schmied Steffen Schulz zeigte zudem, wie ein Kaminbesteck geschmiedet wird.

In Prieros zeigte Schmied Steffen Schulz, wie ein Feuerhaken geschmiedet wird. Quelle: Andrea Müller

Von Andrea Müller

Fast 30 Teilnehmer fanden sich am Samstag am Bahnhof in Königs Wusterhausen ein, um die neue Rad-Saison gemeinsam mit dem Tourismusverband Dahme-Seen zu eröffnen. Die Tour führte nach Prieros.

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