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Königs Wusterhausen Feierliche Gesellenfreisprechung
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Feierliche Gesellenfreisprechung
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05:35 12.09.2018
Die Gesellen stießen mit dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister, Andreas Mönke (l.), auf ihren Abschluss an. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Die Freisprechung ist ein großer Tag im Leben junger Menschen. So lud die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald gemeinsam mit der Handwerkskammer Cottbus für Montagabend zur Übergabe der Zeugnisse nach alter Handwerkstradition in den Maschinensaal des Sender- und Funktechnik Museums in Königs Wusterhausen ein.

Für die Prüfung im Sommerhalbjahr 2018 waren 51 Auszubildende in den Handwerksberufen Friseur, Elektrotechniker, Maler, Maurer und Hochbaufacharbeiter, Gebäudereiniger, Anlagenmechaniker Heizungsmonteur und Tischler zugelassen. 16 von ihnen haben die Gesellen- beziehungsweise Abschlussprüfung nicht bestanden, sind vor allem am Theorie-Teil gescheitert.

Jahrgangsbester plant Meisterausbildung

Aufgrund ihrer guten Ausbildungsergebnisse konnten zwei Elektrotechniker ihre Gesellenprüfung vorzeitig ablegen. Zu ihnen gehört Björn Thede aus Zeuthen, der seine Ausbildung beim Elektrohaus Preuß in Eichwalde gemacht hat. Zudem hat er mit 97,3 Prozent die beste Leistung in der Fertigkeitsprüfung (Praxis) erbracht und ist auch im Gesamtergebnis mit 86,1 Prozent der Beste. „Ich will jetzt erst einmal ein, zwei Jahre arbeiten und danach soll es in Richtung Meister gehen. Auf alle Fälle will ich im Handwerk bleiben“, so der 28-Jährige. Er hatte vorher eine Ausbildung zum Bauzeichner gemacht, aber schnell gemerkt, dass nur Büroarbeit nicht sein Ding ist. „Björn ist für das Handwerk geschaffen und ich versuche ihn auf alle Fälle zu halten“, sagte sein Meister, Tino Preuß. Das beste Ergebnis in der theoretischen Prüfung erreichte Sebastian Pavia Perez im Beruf Friseur mit 81,5 Prozent. „Wenn man den Beruf liebt, dann interessiert man sich für alles, was dazugehört, und das ist nun auch einmal die Theorie“, sagte der Gubener.

Fachkräftemangel auch in der Region

Heiko Vesper, Beauftragter für Innovation und Technologie der Handwerkskammer Cottbus, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass sich durch die Digitalisierung das Handwerk verändert, aber keine Arbeitsplätze vernichtet werden, sondern das Handwerk noch interessanter und anspruchsvoller wird. „Nutzen sie Ihre Chancen hier in der Region, denn auch uns betrifft der Fachkräftemangel“, sagte Vesper.

Von Gerlinde Irmscher

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