Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Königs Wusterhausen Oldtimer-Show in der Bahnhofstraße
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Oldtimer-Show in der Bahnhofstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:52 29.07.2018
Bis zum Mittag wagen bereits 45 Oldtimer in der Königs Wusterhausener Bahnhofstraße zu bewundern, später wurden es noch deutlich mehr. Quelle: Frank Nerlich
Königs Wusterhausen

Der Verein Citypartner Königs Wusterhausen veranstaltete am Samstag zum zweiten Mal „Rocken und Rollen“ in der Innenstadt – auch wegen des überwältigenden Erfolges vor zwei Jahren. Exotische und aufwendig restaurierte Oldtimer konnten bestaunt, der schönste gewählt werden. Bis zur Mittagszeit waren bereits 45 Oldtimer vor Ort, mehr als 90 wurden im Verlauf der Veranstaltung insgesamt erwartet. Nebenher lief ein Bühnenprogramm.

Karin Spengemann, Inhaberin des Modeverstecks in der Bahnhofstraße und Mitorganisatorin, war begeistert: „Das erste Mal vor zwei Jahren war ein Knaller! Das konnten wir alle nicht erwarten. Das zeichnet sich für heute auch wieder ab, was hier für Kutschen vorfahren, das ist gigantisch“, sagte sie. Den Ablauf erklärte sie so: „Die Oldtimerclubs wurden mit ihren schönsten Autos hierher eingeladen. Das Publikum kann abstimmen, wer den schönsten Oldtimer hat.“ Dazu wurden Preise ausgelobt. „Die Stadt ist im Gespräch, es heißt ,Die machen was, da ist was los!’ und das soll uns ja mittelfristig attraktiv machen“, so die Geschäftsinhaberin weiter.

Fred Goldammer (rechts) mit Damen des roten Kreuzes und seinem Original Barkas B1000. Quelle: Frank Nerlich

Besuch mit Barkas-Krankenwagen

Währenddessen spielten Musikbands, zwischendurch wurden immer wieder die schönsten und auffälligsten Oldtimer vor der Bühne vorgestellt. Ab 16 Uhr fuhr der Oldtimer-Konvoi nach und nach zum Funkerberg.

Fred Goldammer, Inhaber der „KW-Ambulanz“, war ebenfalls zum „Rocken und Rollen“ eingeladen. Er liebt Ostalgie und war deshalb mit einem originalen Barkas B1000 Krankenwagen dabei. „Das ist der beste Werbeträger, den man sich denken kann“, sagte er. Goldammer freute sich über die vielen amerikanischen Oldtimer bei der Veranstaltung. „Rocken und Rollen belebt die Stadt und ist für alle Gewerbetreibenden gut. Alles zwei Jahre ist die Veranstaltung optimal“, lautete sein Fazit.

Bürgermeister lobt Organisatoren

Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW), der ein großer Pick-Up-Fan ist, freute sich über den Erfolg, den die Gewerbetreibenden mit ihrer in Eigeninitiative organisierten Veranstaltung eingefahren haben. „Wir beteiligen uns als Stadt mit einem finanziellen Zuschuss und schließen uns mit einem Stadtfest an, haben heute kostenfreie Musik und Unterhaltung um die Innenstadt zu stärken“, so Ennullat. Mit Berlin und mit dem A10-Center haben man große Konkurrenz. „Deshalb ist das umso wichtiger, was wir heute machen. Kritiker meinen, dass der Juli wegen der Urlaubszeit ungünstig wäre. Aber es kommen viele Besucher und Touristen. Ferienwohnungen sind überall in der Region ausgebucht.“

Von Frank Nerlich

In einem Reihenhaus in Königs Wusterhausen haben Stromleitungen Feuer gefangen, nachdem ein Blitz in das Gebäude eingeschlagen war. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, verletzt wurde niemand.

29.07.2018

Ab Montag wird im Kreuz Schönefeld gebaut: Dort werden die Verbindungen von der A113 zur A10 Richtung Frankfurt (Oder) sowie von der A13 zur A10 Richtung Potsdam erneuert.

27.07.2018

In der Familie Grüning wird das Fleischer-Handwerk seit 121 Jahren ausgeübt. Diese lange Tradition endet nun. Das Geschäft in Niederlehme schließt.

27.07.2018