Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Königs Wusterhausen Beach Cup: Spitzenvolleyball auf Sand
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Beach Cup: Spitzenvolleyball auf Sand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 12.07.2018
Die Besucher verfolgten von der Zuschauertribüne aus aufmerksam das Geschehen auf den Spielfeldern. Quelle: Gerlinde Irmscher
Anzeige
Königs Wusterhausen

Endlich gibt es ihn wieder, den Spitzensport auf Sand auf der Netzhoppers Beach-Arena in der Erich-Weinert-Straße in Königs Wusterhausen. Das war die einhellige Meinung der Besucher, die am Sonnabend zum 18. Beach-Cup der Netzhoppers gekommen waren. Nach siebenjähriger Pause setzte der Verein seine Tradition fort, allerdings mit einem neuen Namensgeber für den Cup: der SolWo Königspark GmbH.

Christian Görke, Finanzminister des Landes Brandenburg, war zur Eröffnung gekommen. Selbst Beach-Volleyballer ließ er es sich nicht nehmen, einen Ball anzuschlagen. „Ich hoffe der Cup heute bleibt keine Einmaligkeit und die Tradition wird wieder belebt“, sagte Görke. Er betonte auch, dass das Land daran arbeite, solche Sportarten in den Fokus zu rücken. Im Land werde erstklassiger Sport gemacht, Beach-Volleyball passe da gut in den Rahmen.

Swen Ennullat hat Schirmherrschaft

Auch Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW), der die Schirmherrschaft des SolWo 1 plus Cups übernommen hatte, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Tradition wieder auflebt. „Wir sind Sportstadt und möchten es auch bleiben“, erklärte er.

Jeweils 16 Teams weiblich und männlich gingen an den Start. Da dieses Turnier in der Wertigkeit direkt unter der TKK-Beach-Tour rangiert, hatten sich Top-Beacher wie Jonathan Erdmann, Marcus Popp oder der Neu-Netzhopper Dirk Westphal angemeldet. Da im Damenbereich mehr Anmeldungen vorlagen als Startplätze vorhanden waren, gab es bereits am Freitag Qualifikationsspiele.

Sascha Kaleck und Levin Gust traten als Lokalmatadoren im Kampf um Punkte für die Deutsche Meisterschaft an. „Ein bisschen aufgeregt bin ich schon“, verriet Levin Gust vor dem Spiel. „Aber es ist eine schöne Sache mit solch guten Leuten zu spielen, da kann man nur lernen.“ Und am Ende war dann auch ein bisschen Stolz dabei, dass zweite Spiel erst im Tiebreak verloren zu haben.

„Ein Stück weit wie nach Hause kommen“

„Ich hätte nicht gedacht, dass mich noch so viele Leute kennen, und es ist ein Stück weit wie nach Hause kommen“, freute sich Jonathan Erdmann. Bevor er sich voll dem Beach-Volleyball zugewandt hatte, gehörte er von 2006 bis 2010 zum Team der Netzhoppers. „So ein Turnier direkt vor der Haustür lässt man nicht aus. Wir sind gekommen, um viele Spiele zu machen und zu gucken, wie weit wir kommen“, so Erdmann, der seit Dezember 2017 in Max Betzien einen neuen Beach-Partner hat.

Das Team Dirk Westphal/Lucas Mäurer konnte das Finalspiel für sich entscheiden.

Traditionell zählte beim Cup nicht nur der sportliche Aspekt. Rings um die fünf Spielfelder gab es ein Fest für die ganze Familie mit Hüpfburg, Kinderschminken, Essen und Trinken.

„Ich finde es sehr schön, dass wir nach so langer Zeit wieder ein Highlight haben“, freute sich Ingeborg Peschel aus Senzig und lobte die tolle Stimmung in der Arena. „Dafür gilt es den Organisatoren Danke zu sagen.“

Von Gerlinde Irmscher

SPD-Stadtpolitiker haben auf den Hilferuf des Kitabeirates in Königs Wusterhausen geantwortet. Sie sehen noch einen anderen Adressaten. Die Schaffung von Kitaplätzen unterstützen sie.

07.07.2018

Die Abiturzeugnisse sind ausgegeben, die Bälle gefeiert. Hier sind die Bilder der Abiturienten aus dem Dahmeland.

07.07.2018

Ein MAZ-Bericht zum Erziehermangel sorgte im Kreistag für Gesprächsstoff. Ein staatliches Ausbildungsangebot im Landkreis ist möglich. Die Vorbereitungen laufen bereits.

07.07.2018
Anzeige