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Königs Wusterhausen Königspark bleibt Gewerbegebiet
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01:16 06.12.2018
Die Fraktionen SPD/WfKW und Linke in der Königs Wusterhausener SVV. Ihr Antrag zum Wohnungsbau im Königspark wurde abgelehnt. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

In der Königs Wusterhausener Stadtverordnetenversammlung ist ein Antrag von SPD/Wir für KW und Linken ablehnt worden, den nördlichen Königspark in ein Wohngebiet umzuwandeln. Er bleibt damit weiter ein Gewerbegebiet.

Sorge vor einer Trabantenstadt

Mit 16 zu 13 Stimmen wurde am späten Monatgabend der Antrag abgelehnt. Fraktionschef Ludwig Scheetz (SPD) hatte vergeblich dafür geworben, über eine neue Entwicklung des 60 Hektar großen Geländes zu diskutieren. „Ergebnisoffen“, wie er sagte. Doch die Kritiker äußerten die Sorge vor einer Trabantenstadt vor den Toren von Königs Wusterhausen. Mehrere Einwohner des benachbarten Ortseils Diepensee sprachen sich zu Beginn der SVV ebenfalls gegen eine großflächige Wohnbebauung aus.

Entwurf für eine Wohnbebauung des Königspark in Königs Wusterhausen. Doch diesen Plänen erteilte der Stadtrat eine Absage. Quelle: Trialog concept

Abschreckend wirkten vor allem Entwürfe der Firma Solwo für den Bau von bis zu 3500 Wohnungen. Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) sagte in der Sitzung, einen derartigen Wohnungsbedarf gebe es in der Stadt nicht. Nach der Abstimmung zum Königspark wurde die Sitzung um 22.15 Uhr unterbrochen. Sie wird am 4. Dezember ab 18 Uhr im Rathaussaal fortgesetzt.

Beschluss zum neuen Schulstandort in Senzig

Dann entscheiden die Stadtpolitiker über den Neubau der Grundschule in Senzig, der Beschluss wurde am Montag nicht mehr aufgerufen. SPD/WfKW und CDU beantragen eine neue Standortsuche. Sie wollen erreichen, dass ein Schulcampus mit Turnhalle doch am Bullenberg gebaut und der geltende Standortbeschluss für die Ringstraße aufgehoben wird. Eine Vorentscheidung gab es in der Sitzung am Montag schon. Der Rathaus-Antrag zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Ringstraße wurde mehrheitlich abgelehnt.

Von Frank Pawlowski

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