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Königs Wusterhausen Bürgermeister fällt durch mit Personalvorschlag
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20:29 13.02.2019
René Klaus Quelle: Franziska Mohr
Königs Wusterhausen

Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) ist in der SVV mit seinem Personalvorschlag für den ersten Stellvertreter durchgefallen. Es gab ein Patt bei den Ja- und Neinstimmen. Der Antrag galt damit als abgelehnt.

Ennullat will die Aufgabe seinem Fachbereichsleiter René Klaus übertragen, der seit fast 30 Jahren im Rathaus arbeitet. „Er hat mit Abstand die größte Lebens- und Berufserfahrung für Königs Wusterhausen“, sagte Ennullat. Als seine zweite Stellvertretern schlug er Fachbereichsleiterin Andrea Schulz vor, die seit drei Jahren im Rathaus tätig ist. Das sei eine ideale Mischung.

Doch SPD, Linke und Wir für KW lehnten das ab. Sie pochten auf Pärität an der Rathausspitze und forderten eine Frau als erste Stellvertreterin des Bürgermeister. Ennullat sagte, Eignung und Befähigung seien der Maßstab zur Besetzung der Stellen. Er will Klaus daher in der nächsten SVV erneut vorschlagen. Ennullat verwies außerdem darauf, dass drei der fünf Fachbereiche von Frauen geführt werden. Mit ihm als Bürgermeister sei die Führungsriege des Rathauses paritätisch besetzt.

Die wahre Grund für die Ablehnung könnte bei der SPD woanders liegen. Klaus hatte sich mit dem früheren SPD-Bürgermeister Lutz Franzke angelegt, ebenso wie Ennullat während seiner Zeit als Fachbereichsleiter im Rathaus. Beide wurden praktisch rausgeworfen. Ennullat holte Klaus nach seinem Wahlsieg ins Rathaus zurück.

Von Frank Pawlowski

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