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Königs Wusterhausen Schulstandort für Senzig wieder offen
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Schulstandort für Senzig wieder offen
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01:15 11.10.2018
Abstimmung am Montagabend in der SVV Königs Wusterhausen. Quelle: Frank Pawlowski
Königs Wusterhausen

Die Königs Wusterhausener Stadtverordneten stellen ihre Standortentscheidung für den Neubau der Senziger Grundschule in der Ringstraße wieder in Frage. Am Montagabend wurde auf Antrag der Fraktion SPD/WfKW ein Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Ringestraße in die Ausschüsse verwiesen. Er soll nun im Dezember wieder auf die Tagesordnung der SVV kommen.

Die Stadtpolitiker folgten damit einer Bitte der Bürgerinitiative Pro Senzig. Deren Sprecher Sascha Börnicke hatte in der Einwohnerfragestunde dazu aufgerufen, den Beschluss zurückstellen. „Nehmen Sie sich die Zeit, die Fakten zu prüfen“, rief er den Stadtverordneten und dem Beifall von Zuschauern zu. Die Initiative will erreichen, dass die Schule wie einst vorgesehen am Bullenberg gebaut wird.

Börnicke informierte darüber, dass schon 680 Unterschriften gegen den Schulneubau in der Ringstraße gesammelt wurden. Die Listen wurden am Mittwoch noch vervielfältigt und sollen rasch an die Stadtverwaltung übergeben werden, wie Sascha Börnicke der MAZ sagte (in einer früheren Version des Beitrages hieß es versehentlich, die Listen seien in der SVV an den Bürgermeister überreicht worden).

Der Fraktionschef von SPD/WfKW, Ludwig Scheetz, sagte in der SVV, die Argumente der „dynamischen Bürgerschaft“ müssten geprüft werden. „Ein Beschluss sollte unter Akzeptanz der Bürger erfolgen.“ Seine Fraktion habe die Ringstraße bisher stets abgelehnt. Im Namen der CDU sprach sich Stadtverordneter Martin Meinert für den Bullenberg aus.

Bürgermeister Swen Ennullat gab eine persönliche Erklärung ab. Er berichtete, dass er und mehrere Fachbereichsleiter auf einer Versammlung der Initiative beleidigt und bedroht worden waren und diese daraufhin verlassen hätten. Er beklagte eine „unerträgliche Verrohung der politischen Debatte“. Ennullat verwies auf die Grundsatzentscheidung in der SVV für den Standort Ringstraße.

 

Von Frank Pawlowski

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