Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Königs Wusterhausen Stadt besteht auf neue Parkplätze
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Stadt besteht auf neue Parkplätze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:23 08.08.2018
Der Parkplatz in der Max-Werner-Straße. Quelle: Frank Pawlowski
Anzeige
Königs Wusterhausen

Im Parkplatz-Streit zum geplanten neuen Jobcenter in der Max-Werner-Straße in Königs Wusterhausen hat die Stadt ihre Position bekräftigt. „Die Stadt Königs Wusterhausen hält weiterhin an der Einhaltung der gültigen Stellplatzsatzung fest“, teilte das Rathaus mit. Es reagierte damit auf den jüngsten MAZ-Beitrag.

Stadt-Veto gegen den Neubau

Der Landkreis will für die 52 Parkplätze, die er im Zuge des Jobcenter-Neubaus bauen muss, an die Stadt eine Ablöse zahlen. Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) lehnt das ab, die zusätzlichen Stellflächen würden benötigt. Er legte deshalb ein Veto gegen die Baugenehmigung ein. Landrat Stephan Loge (SPD) hatte hingegen darauf verwiesen, dass der Kreis bei früheren Bauvorhaben in der Wernerstraße schon mehr Parkplätze errichtet hatte, als er musste. So seien 105 Stellflächen errichtet worden, von denen der Stadt 77 Parkplätze zur öffentlichen Nutzung überlassen wurden.

Parkplatz war Teil der Vereinbarug

Die Stadtverwaltung bestätigt das nun. Allerdings habe die Stadt dem Kreis zuvor ermöglicht, das Baugrundstück zum symbolischen Preis von einem Euro zu erwerben. Im Gegenzug verpflichtete sich der Kreist laut Stadtverwaltung, den Parkplatz zu bauen. „Diese 77 Stellplätze befreien nicht von der Herstellung der notwendigen Stellplätze auf dem Grundstück oder in zumutbarer Entfernung des Neubaus“, teilte das Rathaus mit.

Vorschlag für ein Parkhaus

Der Bürgermeister möchte, dass der Kreis in der Wernerstraße ein Parkhaus baut. Die Stadt würde sich daran finanziell beteiligen. Der Landrat sieht dafür keine Notwendigkeit. Falls es keine Einigung gibt, will er das Jobcenter woanders bauen.

Von Frank Pawlowski

Aus formalen Gründen beteiligt sich das Land nicht finanziell am Neubau der Hauptfeuerwache in Königs Wusterhausen. Das ergaben MAZ-Recherchen. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

08.08.2018

Der 21-jährige Syrer Yaser Mohammad ist seit knapp drei Jahren in Deutschland. Beim Erzählcafé im Rahmen der Bergfunk-Kulturtage berichtete er über seine Erlebnisse und seine Ankunft in Berlin.

07.08.2018

Auf dem Krüpelsee ist am Montagmittag ein Segler verunglückt. Sein Boot kenterte bei einem Wendemanöver. Augenzeugen zogen den Mann aus dem Wasser. Er musste wiederbelebt werden.

07.08.2018
Anzeige