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15:11 04.11.2018
Wolfgang Engler und Jana Hensel bei ihrem Streitgespräch in der Stadtbibliothek in Königs Wusterhausen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Jana Hensel und Wolfgang Engler befassen sich in ihrem Buch „Wer wir sind“ in einem Streitgespräch mit der Frage nach der ostdeutschen Erfahrung. Dabei legen sie den Fokus nicht auf die DDR, sondern auf die inzwischen fast 30-jährige Nachwendezeit. Am Freitagabend waren die Journalistin und der Soziologe auf Einladung der Stadtbuchhandlung Radwer im Rahmen des Bücherherbstes in der Stadtbibliothek in Königs Wusterhausen zu Gast. Das Interesse war groß.

Im Buch geht es nicht um Personen, es geht um die Erfahrung ostdeutsch zu sein. Die Autoren zeigen, wie man unterschiedlicher Meinung zu einem Thema sein kann. Sieht zum Beispiel Hensel in Pegida eine Emanzipationsbewegung, Engler ist der Meinung, Pegida kommt aus der Mitte der Gesellschaft, die sich ihrer selbst unsicher geworden ist. Auch beim Flüchtlingsthema oder Mediengleichheit sind sie unterschiedlicher Meinung. Und gerade diese verschiedenen Sichten der Beiden, die aus zwei Generationen kommen, machen das Buch lesenswert.

Lesereisen führten bisher nur durch Ostdeutschland

„Der Anspruch unseres Buches ist, die ostdeutsche Erfahrung als Teil einer gesamtdeutschen Erfahrung einzubringen“, sagt Wolfgang Engler. Allerdings führten Lesereisen die beiden Autoren bisher nur in die ostdeutschen Länder. Lediglich aus Göttingen kam eine weitere Einladung.

„Es war ein interessanter Abend aber was machen wir jetzt damit? Der Osten redet mit dem Osten über den Osten. Ich hätte mir einen Blick nach vorne gewünscht“, sagte Zuhörerin Anne Keiling aus Krummensee.

Von Gerlinde Irmscher

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