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Königs Wusterhausen Klappbrücke nach Blitzeinschlag defekt
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Klappbrücke nach Blitzeinschlag defekt
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15:35 01.08.2018
Blick auf die Schleuse Neue Mühle. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Fünf Tage nach dem Blitzeinschlag müssen Bootsfahrer an der Schleuse Neue Mühle weiter mit Behinderungen rechnen. Grund ist die defekte Elektronik an der Klappbrücke. Die Schleuse ist am Samstagabend bei einem Gewitter beschädigt worden, nachdem dort der Blitz eingeschlagen hatte.

„Unsere Elektro-Fachleute sind dran“, teilte Michael Scholz, Amtsleiter des Wasser- und Schifffahrtsamts in Berlin auf MAZ-Anfrage mit. Wann die Schleuse wieder vollständig repariert und funktionstüchtig ist, konnte er noch nicht sicher sagen. Derzeit müssen sich Wasserwanderer und Bootsfahrer an der Schleuse Neue Mühle mit eingeschränkten Betriebszeiten arrangieren. Geschleust wird seit dem Blitzeinschlag nur in der Zeit von 9 bis 19 Uhr und nicht wie sonst von 8 bis 21 Uhr.

Auch andere Schleusen beschädigt

„Flache Boote können auch außerhalb der Betriebszeiten passieren“, informierte Scholz. Die Einschränkungen betreffen demnach in erster Linie größere Schiffe. Betroffene Bootsfahrer sowie Verkehrsteilnehmer müssen an der Schleuse aktuell etwas mehr Zeit einplanen. Weil weder Signale noch Schranken funktionieren, stehen die Mitarbeiter mit roter Fahne und Absperrband an der Klappbrücke. „Wir schleusen auf Zuruf“, sagte ein Mitarbeiter vor Ort.

Die Schleuse in Königs Wusterhausen ist nicht die einzige, die am Wochenende zu Schaden gekommen ist. Auch in Fürstenwalde (Oder-Spree) und Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) hat es nach Blitzeinschlägen Probleme gegeben. Laut Scholz sind sämtliche Schleusen mit Blitzableitern ausgestattet. Wie bei elektronischen Geräten im Haushalt helfen diese aber nur bedingt. Zuletzt musste die Klappbrücke Anfang Juli nach einem Pkw-Unfall repariert werden. 

Von Josefine Sack

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