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Königs Wusterhausen Sonderpreis für Nachwuchsforscher
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00:39 31.05.2018
Sie sind dem Mikroplastik auf der Spur: Felix Pochert, Annegrit Hübner, Swantje Pieplow mit Betreuer Heiko Pochert (v. l.). Quelle: Ansgar Nehls
Königs Wusterhausen

Swantje Pieplow (17), Felix Pochert (18) und Annegrit Hübner (17) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen haben derzeit allen Grund zur Freunde. Nachdem sie mit ihrem „Jugend forscht“-Projekt zum Thema Mikroplastik bereits den Landeswettbewerb gewonnen und den Sonderpreis des Ministerpräsidenten abgeräumt hatten (die MAZ berichtete), überzeugten sie nun auch beim Bundeswettbewerb in Darmstadt. Das Trio gewann am Wochenende den Sonderpreis im Bereich Geo- und Raumwissenschaften.

Winzige Kunststoffpartikel, sogenanntes Mikroplastik, lassen sich mittlerweile flächendeckend im Abwasser nachweisen. Sie stammen einerseits von Kosmetika, andererseits aus Abrieb, wie er etwa bei der Wäsche von Kunstfasern entsteht. Die drei Schüler aus dem 12. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Königs Wusterhausen haben untersucht, ob die Verunreinigung von Wasser durch Plastikpartikel auch in der Region ein Problem darstellt.

Schüler haben Partikel nachgewiesen

Tatsächlich konnten sie Mikroplastik im Abwasser der Kläranlage Ludwigsfelde nachweisen Mit Sieben unterschiedlicher Maschenweite und einem Planktonnetz filtrierten sie das Wasser, das vom Klärwerk in die Umwelt abgegeben wird. Speziell Partikelgrößen zwischen 25 und 40 Mikrometern standen dabei im Fokus. Die Jungforscher zählten die ausgesiebten Teilchen unter dem Mikroskop und kamen auf einen Wert von neun Partikeln pro Kubikmeter Abwasser. Als Nächstes wollen sie der Frage nachgehen, wie man diese aus dem Wasser wieder entfernen kann.

Der Bundeswettbewerb ist der Höhepunkt des Wettbewerbs „Jugend forscht“. An der Veranstaltung nehmen alle Jungforscher teil, die bei einem der Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Beim Finale, das jedes Jahr im Mai stattfindet, messen sich die Besten des Landes in den sieben „Jugend forscht“-Fachgebieten. Neben der Präsentation der Projekte und der Bewertung durch eine Jury erwartet die Jugendlichen während des viertägigen Wettbewerbs ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Von MAZonline

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