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Königs Wusterhausen Volles Haus beim Bergfunk
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17:13 12.08.2018
Judith Holofernes stand gemeinsam mit Rapper Maeckes auf der Bühne. Quelle: Christian Dederke
Königs Wusterhausen

Beim Bergfunk in Königs Wusterhausen sei man nicht einfach nur Gast. Beim Bergfunk werde man Teil der Familie und finde sich selbst in einem großen Open-Air-Wohnzimmer wieder. So steht es in der Ankündigung für das Open-Air auf dem Funkerberg. Und diese Gefühl bekam jeder Gast am Wochenende gleich am Beginn zu spüren. „Diese Atmosphäre bietet Kultur für jeden“, sagt Thea Spinola. Sie steht stellvertretend für das Organisationsteam. Ein Team das sich im gemeinnützigen Verein „Stubenrauch – Kultur, Musik leben“ wiederfindet. Ein Verein, der das Musikevent seit mehr als zehn Jahren mit einem bunten Programm für Familien gestaltet.

B6BBO, die selbsternannten Erfinder der Powerpolka, heizten dem Publikum auf dem Funkerberg ein. Quelle: Christian Dederke

Am Wochenende boten zwei Bühnen Unterhaltung. Auf der Bühne „ Forstamt“ eröffnete Mister Me am Freitag den Abend – ein Geschichtenerzähler des Deutschpop, wie der Musiker sich selbst nennt. „Klatscht, das ist gut“, motivierte er sein Publikum. Geklatscht wurde an diesem Abend viel. Das Highlight gab es auf der Hauptbühne. Dort spielte Judith Holofernes mit ihrer Band. Sie ist bekannt als die Sängerin der Band Wir sind Helden. Überraschend kam es an diesem Abend zu einer Weltpremiere: Es gab ein Duett mit dem Rapper Maeckes. Unter tosenden Beifall folgte anschließend eine Zugabe in ungewöhnlicher Form. Es gab ein Gedicht von Judith Holofernes zu hören – ein Markenzeichen von ihr.

Vielseitiges Angebot auf für die jüngsten Besucher

Abseits der Bühnen gab es auch vieles zu entdecken. Viel los war etwa beim „Zwergenfunk“. Während die Eltern der Musik an den Bühnen lauschen, hatten die jüngsten Besucher dort ihren Spaß. Spiel und Spaß standen auf dem Programm. Die freiwillige Feuerwehr ließ die Jüngsten ihr Können am Wasserschlauch zeigen. In einem anderen Bereich wurden Kinder bunt bemalt und in einer anderen Ecke konnten sie Hula Hoop lernen.

Die Band Dinosound kam an – auch bei den jüngsten Besuchern. Quelle: Christian Dederke

Zudem gab es eine Tombola mit tollen Preisen, darunter unter anderem signierte Trikots vom Handballverein Berliner Füchse und Fanartikel der Eisbären Berlin. Der Erlös aus dem Verkauf der Lose kommt den Jugendfeuerwehren der Stadt Königs Wusterhausen zugute.

Vor allem aber ging es an den zwei Open-Air-Tagen – natürlich – um die Musik. „Die engste Gruppe des Vereins umfasst 15 Personen und alle haben ihren Musikgeschmack“, sagt Thea Spinola. „Jeder macht seinen Vorschlag, dann wird ausgewählt und so entsteht das Programm für den Königs Wusterhausener Bergfunk“, erklärt sie die Planungsroutine. Und der Geschmack der Stubenrauschler gefällt auch dem Publikum. Der Bergfunk hat seinen Platz in der Stadt längst gefunden.

Von Christian Dederke

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