Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Körbitz säuft bei Starkregen ab
Lokales Dahme-Spreewald Körbitz säuft bei Starkregen ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:16 25.07.2015
Es geht von Körbitz in alle Richtungen bergauf. Von der Skaterbahn fließt das Wasser ab. Quelle: Behrendt
Anzeige
Lichterfelde

Der Gemeindeentwicklungsausschuss Niederer Fläming hat zwar im Juli getagt, Prioritäten bei den Baumaßnahmen werden aber erst im September festgelegt. In mehreren Sitzungen hatte sich der Ausschuss nach und nach alle 23 Ortsteile angesehen, um sich ein Bild von den Problemen zu verschaffen.

So wird Körbitz beispielsweise bei Starkregen überflutet. „Unser Ort befindet sich in einer Senke, bei der Schneeschmelze läuft das Wasser ins Dorf“, sagt Ortsvorsteher Thomas Noßmann. Er erläutert, dass das Problem größer geworden ist, seit die Fläming-Skate am Dorf vorbeiführt. Das Wasser aus Richtung Welsickendorf werde bereits abgeleitet, jetzt müsste das von Langenlipsdorf ebenfalls abgeleitet werden. Ein Wall sei aufgeschüttet worden. „Der hat keinen Abfluss. Dafür müsste eine Durchörterung erfolgen“, sagt Noßmann. Die Feuerwehr habe schon öfter Wasser abgepumpt. Eine Dauerlösung sei dies nicht.

Mit allen anderen Problemen wie Dorfteichsanierung und Gehwegbau sieht sich Noßmann in großer Gesellschaft. Doch da will er nicht drängeln. Das wichtigste Problem sei die Ableitung der Wassermassen, so sie wieder fließen. „Alle anderen Probleme sind nicht so gravierend, da haben es andere schlechter“, so Noßmann.

Ob Körbitz aber für die nächsten fünf Jahre auf die Prioritätenliste kommt, ist offen. 2015 wird jedenfalls kein Problem gelöst werden, die Ausgaben stehen fest. Da lässt sich nichts mehr in den Haushalt quetschen. „Die Kämmerei war im Ausschuss und hat dargelegt, dass große Investitionen 2015 nicht mehr möglich sind“, sagte Hauptamtsleiterin Donata Tobinski.

Nun soll am 10. September beraten werden, was von 2016 bis 2020 passiert. „Wenn die Prioritäten feststehen, muss die Verwaltung ran und prüfen, was sich realisieren lässt“, sagt Donata Tobinski. Die Verwaltung müsse prüfen, ob und was der Bauhof übernehmen kann, welche Aufträge an Fremdfirmen gegeben werden müssten und ob etwas in Eigenleistung vollbracht werden könnte. „Das wäre zum Beispiel bei Gehwegabschnitten möglich. Die Ortsvorsteher haben gesagt, dass solche Leistungen erbracht werden könnten“, sagt Tobinski. Denkbar wäre dies, wenn ein Gehweg um ein kurzes Stück zu verlängern ist, oder wenn sich Platten gelockert haben und der Weg wieder geebnet werden soll.

Schnell lösbar ist auch ein Pro-blem in Waltersdorf. „Auf dem Sportplatz fehlt noch Mutterboden“, sagt Ortsvorsteher Henri Kuhl. Er ergänzt: „Wir haben zwar wenig Kinder, aber ordentlich aussehen soll der Platz trotzdem.“ Umfangreicher wird der Straßenbau. „Das Kopfsteinpflaster im Ort sackt ab und die Verbindung zur B102 müsste ausgebessert werden“, so Kuhl. Wenigstens sei das Soldatengrab endlich wieder hergerichtet worden, ergänzt er.

Wesentlich schwieriger ist es, die Denkmale in Hohenahlsdorf zu erhalten. Das Langhaus ist eine Ruine und das Gutshaus ist es bald (MAZ berichtete).

Dies sind nur Beispiele aus drei Ortsteilen. Aus den anderen 20 Dörfern wird die Wunschliste noch verlängert. Deshalb dauert es, Prioritäten zu setzen. Im größten Ortsteil Hohenseefeld hat beispielsweise die Errichtung einer Elektrosäule Priorität. Darüber muss der Ausschuss nicht beraten. „Unsere Einwohner versuchen, vieles selbst zu verwirklichen“, sagt Ortsvorsteherin Sandra Klimaschewski.

Von Gertraud Behrendt

Dahme-Spreewald Diakonie Lübben betreut bis zu 400 Klienten - Internet wird häufig zur Schuldenfalle

Im Netz boomt das Geschäft mit Verbraucherkrediten. Vor allem junge Menschen hoffen online auf das schnelle Geld. Doch das Internet erweist sich insbesondere für unter 30-Jährige immer mehr als Schuldenfalle. Der letzte Schritt ist oft der Schuldnerberater. Steffen Geike von der Diakonie ist einer von ihnen.

28.07.2015
Dahme-Spreewald Japanische Färbekunst - Shibori in Gottsdorf

Einmal im Jahr treffen sich Interessierte, um in Gottsdorf unter fachlicher Anleitung zu lernen, wie man Stoffe färbt. Und das nach japanischem Vorbild. Shibori heißt die alte Kunst. Dafür werden Pflanzenfarben verwendet, die man in der Natur findet. Auf eine gewisse Tradition kann man dabei auch in Gottsdorf zurückblicken. Dort befasst man sich seit 25 Jahren mit dem Thema.

27.07.2015
Dahme-Spreewald Gasförderung in Märkisch Buchholz - Grünes Licht für Gas-Unternehmen Engie

Die Stadtverordneten haben den umstrittenen Aufstellungsbeschluss zur geplanten Gasförderung in Märkisch Buchholz gefasst. Damit kann das Unternehmen Engie das umfangreiche Antragsverfahren einleiten Zudem wurde eine Bürgerbefragung zu dem Thema beschlossen.

27.07.2015
Anzeige