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Dahme-Spreewald Kompromiss für Kablower Bürgertreff
Lokales Dahme-Spreewald Kompromiss für Kablower Bürgertreff
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00:17 26.02.2016
Das Gemeindehaus in Kablow bildet gegenwärtig mitten im Dorf keinen schönen Anblick. Sanierung oder Abriss stehen zur Debatte. Quelle: Franziska Mohr
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Königs Wusterhausen

Der Kämmerer der Stadt Königs Wusterhausen, Jörn Perlick (CDU), befindet sich derzeit in einer durchaus komfortablen Situation. Während seine Berufskollegen in der Kreisverwaltung oder in Mittenwalde Haushaltslöcher stopfen müssen, verbucht sein Entwurf in der Stadtkasse einen Überschuss von einer halben Million Euro. Begründet ist dies vor allem durch den kräftigen Anstieg der in die Kommune fließenden Schlüsselzuweisungen vom Land sowie dem gestiegenen Anteil an der Einkommenssteuer (siehe Infobox).

Die Stadt Königs Wusterhausen verfügt damit auch 2016 über den finanziellen Spielraum, um insgesamt 14,5 Millionen Euro unter anderem in den Ausbau der Infrastruktur sowie die Ausstattung von Schulen, Kitas und Feuerwehren zu investieren. Davon beziehen sich allein 9,9 Millionen Euro auf Bauinvestitionen wie die Sanierung des Gerätehauses in Senzig oder den Bau von Radwegen zum Beispiel in der Cottbuser Straße in Königs Wusterhausen oder von Wernsdorf nach Neu-Zittau. „Für Übermut besteht dennoch kein Anlass“, warnt der Kämmerer. Wie bereits berichtet stellen Stadtparlament und Rathausspitze jetzt aufgrund der mehrfachen Kostenüberschreitungen bei Bauvorhaben alle für 2016 geplanten Investitionen noch einmal auf den Prüfstand. Das gilt insbesondere für die mit 1,7 Millionen veranschlagte, bei den Stadtverordneten heftig umstrittene Sanierung des Gemeindehauses im kleinen Ortsteil Kablow.

Perlick bringt diesbezüglich jetzt einen Kompromiss ins Spiel. Dieser sieht vor, dass das alte Gemeindehaus, das früher als Dorfschule diente, abgerissen und durch einen Funktionalbau mit einem dem Dorfensemble angepassten Dach ersetzt wird. Außerdem könnten in diesem Bürgerhaus noch zwei im Ort dringend benötigte Wohnungen entstehen. Bis die Kosten für diesen Zweckbau ermittelt sind, könnten Perlick zufolge die bisherigen Gelder für den Kablower Bürgertreff mit einem Sperrvermerk versehen werden. Das eröffne den Stadtverordneten die Chance zwischen den Varianten zu entscheiden.

In puncto Schul-Neu- beziehungsweise -Erweiterungsbau zeichnet sich Perlick zufolge immer deutlicher ab, dass in Zeesen noch vor Senzig und Zernsdorf die höchste Dringlichkeit geboten ist. Im Haushaltsentwurf sind bisher für Schulbauten lediglich Planungsleistungen von einer halben Million Euro vorgesehen. Ob dies das letzte Wort der Stadtverordneten ist, bleibt abzuwarten. Am 29. Februar soll der Haushalt verabschiedet werden.

Von Franziska Mohr

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