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Kontaktmesse im neuen Audimax

Firmen werben an der TH Wildau um Studenten Kontaktmesse im neuen Audimax

Wer studiert will danach auch einen Job haben. Dafür sind gute Kontakte meist unverzichtbar. Deswegen veranstalten viele Unis auch Kontaktmessen, so auch die Technische Hochschule Wildau. Dort haben sich am Dienstag im neuen Audimax 70 Unternehmen vorgestellt.

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Wildau.  „Warme Socken sind heute nicht mehr nötig“, begrüßte Laszlo Ungvari am Dienstagvormittag die zahlreichen Gäste auf der Firmen-Kontaktmesse „TH-Connect“ schmunzelnd. Angesichts des strömenden Regens spielte der Präsident der Technischen Hochschule Wildau (TH) damit sogleich auf den neuen, attraktiven Veranstaltungsort der diesjährigen Messe an. Anstatt wie sonst im Festzelt konnten sich die Vertreter von 70 Unternehmen aus der gesamten Bundesrepublik diesmal an den 50 Ständen in der erst vor wenigen Wochen eröffneten neuen Halle 17 mit dem großen Audimax präsentieren.

Schon am Eingang war daher auf der größten Zukunftsmesse für Jobs und Karriere des Landes Brandenburg so manches anerkennende Oh und Ah für die architektonische Gestaltung des Gebäudes zu hören. „Das diesjährige Ambiente ist top. Auch die Betreuung der Messestände klappt super“, lobte dann auch Birgit Rubienzik von Kaufland-Logistik, deren Firmengruppe schon zu den Stammgästen zählt. „Für uns lohnt sich dieses Engagement, weil wir bisher immer Interessenten für Praktika oder Bachelor-Arbeiten gefunden haben“, betont Rubienzik. Auch der Logistik-Student Holger Lohse suchte ein Unternehmen, in dem er seine Bachelor-Arbeit schreiben kann. „Hier bekommt man einen guten Überblick“, stellte er fest.
Als Zauberwort erwies sich dabei vor allem der Ingenieur. Er wurde an fast allen Ständen gesucht. Erstmals auf der Messe vertreten, hieß es auch beim Energieriesen Vattenfall, dass man vor allem an künftigen Maschinenbauern und Wirtschaftsingenieuren interessiert ist. Ihnen biete man sofort Praktika, Abschlussarbeiten sowie den Einstieg in Trainee-Programme. Ähnliches war bei den Berliner Verkehrsbetrieben, der Assystem GmbH – einem Dienstleister für Rolls Royce – sowie der „Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung“ zu hören. Geduldig erklärte Susanne Zeidler, dass sich hinter diesem sperrigen Namen unter anderem Tests von Bahnschienen mit Ultraschall verbergen. „Die Veranstaltung ist gut besucht, die Studenten sind interessiert“, betonte Zeidler.

Beim Netzwerk „Schützen und Veredeln von Oberflächen“, das zwölf Unternehmen verbindet, waren gleichfalls Maschinenbauer und Elektroniker gefragt. Aber auch Natascha Fischert, die Verwaltung und Recht studiert, wurde fündig. Sie holte sich bei der ASI Wirtschaftsberatung Rat, wie Vorstellungsgespräche auf der Suche nach dem Traumjob am besten zum Erfolg führen.

Die künftige Wirtschaftsingenieurin Liesa Koppen kam am Dienstag noch einen Schritt weiter. Sie stieß bei Detlef Finder, dem Chef des Rüdersdorfer Unternehmens Hertz Elektronik, auf offene Ohren und sicherte sich gleich eine Bachelor-Arbeit. „Wir suchen immer junge Leute, die neues Wissen in das Unternehmen bringen“, betonte Finder. Worte, die die Studentin Liesa Koppen nur allzu gern hörte.

Das erhoffen sich Studenten von der Kontaktmesse

Bianca Schmidt

Quelle:

Bianca Schmidt: Meist suchen die Firmen Ingenieure. Aber mit meinem Studium Verwaltung und Recht fand ich auch eine Nische. Am Stand des Landkreises Dahme-Spreewald hörte ich mit viel Interesse, dass die Einstiegschancen für den gehobenen Dienst nicht schlecht sind.

Carlo Zellmer

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Carlo Zellmer: Für mich ist diese Messe hilfreich, weil ich ein Thema für meine Bachelor-Arbeit im Bereich Logistik suche. Die Firmen präsentieren sich alle sehr aufgeschlossen. Möglicherweise bin ich heute bei einem Oranienburger Unternehmen auch schon fündig geworden.

Anja Lahfeld

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Anja Lahfeld: Im Juli habe ich den Master in Luftfahrttechnik und Luftfahrtlogistik gemacht. Seither bin ich auf Jobsuche, da lag der Besuch der Firmenkontaktmesse auf der Hand. Versprochen wird an solchen Ständen allerdings immer viel, ob es dann tatsächlich klappt, bleibt abzuwarten.

Von Franziska Mohr

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