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Dahme-Spreewald Kreative Vielfalt
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08:49 19.02.2016
Die Künstler vom Kunstfoyer Wildau. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Es ist zehn Jahre her, dass sich in Wildau Künstlerinnen und Künstler aus der Region zusammenschlossen und das Kunstfoyer Wildau gründeten. Einerseits wollte man damit den künstlerischen Austausch, der bisher einzeln vor sich hin Arbeitenden verbessern und pflegen, andererseits aber auch als Gruppe mit stärkerem Gewicht gegenüber den Gemeinden und anderen Institutionen auftreten können, zum Beispiel bei der Bereitstellung von Ausstellungsmöglichkeiten.

Gisela-Margret Obst hielt bis vor Kurzem die Fäden in der Hand. Jetzt hat sie den „Pinsel“ an Peter Ringling weitergegeben. Mitglieder haben die Gruppe verlassen aber es kamen auch immer wieder neue dazu. Einmal monatlich trifft man sich, um organisatorische Dinge zu bereden und wie sollte es anders sein, über die künstlerischen Arbeiten zu diskutieren. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens präsentieren die Hobbykünstler jetzt ihre Werke in der „Galerie Brückenstraße“ im Landratsamt in Königs Wusterhausen. Die Ausstellung wurde von Kulturdezernent Carsten Saß (CDU) eröffnet, nachdem es vorher das traditionelle „Künstlergespräch“ gab. Hierbei erfuhren die Besucher, wie die Damen und Herren zur Malerei gekommen sind, wie sie ihre Motive finden. Man sprach darüber, was wahre Kunst ist und wer sich Künstler nennen darf.

Die Laudatio zur Ausstellung hielt Helmut Neuendorf. Da war dann auch noch einmal zu hören, was die Gruppe in den zehn Jahren ausgemacht hat und dass die Mitglieder damals zu Recht den Namen „Foyer“ gewählt haben. Zehn von den derzeitig elf Mitgliedern präsentieren sich mit jeweils fünf Werken – neun Malerinnen und Maler und eine Fotografin.

Günter Böhme, ein in Berlin und Schulzendorf lebender Künstler, zeigte sich beeindruckt von der Ausstellung: „Ich hab schon mehrere Ausstellungen des Kunstfoyers gesehen und mir gefällt immer wieder die Vielfalt. Von Mal zu Mal ist auch die Intensivierung der Einzelnen zu sehen“, lobte er.

„Ich bin zwar kein Künstler, aber gehe regelmäßig zu Ausstellungen und genieße es“, verriet Helga Hertling aus Wildau und auch dass ihr ganz besonders das Künstlergespräch gefallen hat. „Carsten Saß hat das ganz charmant gemacht, ist auf die Künstler eingegangen und es war zu spüren dass er sich gut vorbereitet hatte. Für mich war der Abend ein Gewinn und ich fühle mich beschenkt“, sagte sie.

Info: Die Ausstellung ist bis zum 18. Mai zu sehen.

Von Gerlinde Irmscher

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