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Dahme-Spreewald Kreis schafft mehr Abitur-Plätze
Lokales Dahme-Spreewald Kreis schafft mehr Abitur-Plätze
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06:25 17.11.2016
Das Friedrich-Schiller-Gymnasium Königs Wusterhausen könnte mehr Schüler aufnehmen, aber der Platz reicht nicht aus. Nun solle es einen Anbau bekommen. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Bis 2020 soll es in Dahme-Spreewald zehn zusätzliche Abitur-Klassen geben. Dafür ist der Neubau eines Gymnasiums in Schönefeld geplant, ein Anbau am Schillergymnasium Königs Wusterhausen sowie die Errichtung einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Groß Köris. Das hat der Bildungsausschuss des Kreistages einstimmig empfohlen.

Königs Wusterhausen wird als dritter Standort aufgenommen

Damit ist für die künftige Schullandschaft eine Vorentscheidung gefallen. Der Anbau am Schillergymnasiums in Königs Wusterhausen war in den Plänen der Kreisverwaltung zur „Erweiterung der gymnasialen Schulkapazitäten“ in Dahme-Spreewald zunächst nicht enthalten. Bildungsausschussvorsitzende Martina Mieritz (SPD) sagte der MAZ, Königs Wusterhausen sei nach langer Diskussion im Ausschuss als dritter Standort neben Schönefeld und Groß Köris mit aufgenommen worden. Im Schillergymnasium sei die Raumkapazität schon jetzt zu gering, viele Bewerber müssten deshalb alljährlich abgelehnt werden. Der Anbau würde eine dauerhafte Fünfzügigkeit der Schule sichern.

Vorläufige Übergangslösung für Schönefeld

Für Schönefeld ist laut der Beschlussvorlage zunächst die Errichtung eines dreizügigen Gymnasiums in Modulbauweise ab dem Schuljahr 2018/2019 vorgesehen. Es soll als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Neubaus zum Schuljahr 2020/21 dienen. Das neue Gymnasium soll bis zu fünf Klassen je Klassenstufe aufnehmen können. Standort für beide Gebäude soll gegenüber der Kirche in Schönefeld, auf der anderen Seite der Bahnlinie sein. Laut Bildungsdezernent Carsten Saß (CDU) müsse darüber aber noch mit der Gemeinde Schönefeld verhandelt werden.

Groß Köris als Schulstandort gesichert

Als bedeutsam hob er die beabsichtigte Umwandlung der Grund- und Oberschule Schenkenland in Groß Köris in eine Gesamtschule mit Abiturstufe hervor. Erstmals gebe es damit zwischen Lübben und Königs Wusterhausen diese Schulform. „Damit stärken wir den ländlichen Raum und sichern diesen weiterführenden Schulstandort.“ Der Vorschlag für die Umwandlung war von der Gemeinde gekommen, die auch Träger der Gesamtschule sein wird. Der Kreis werde das in die Schulentwicklungsplanung für 2017 bis 2022 aufnehmen, vorbehaltlich der Zustimmung für die Pläne im Kreistag.

25 Millionen Euro für den Neubau

Zur Schönefelder Übergangslösung sagte er, der Modulbau sei für eine langfristige Nutzung ausgelegt. Bei Bedarf könne er neben dem neuen, großen Gymnasium genutzt werden. Die Kosten für den Neubau bezifferte er auf mindestens 25 Millionen Euro, der Modulbau soll 10 Millionen Euro kosten. Die Kosten für den Anbau am Schillergymnasium müssen noch ermittelt werden.

Entscheidung am 7. Dezember im Kreistag

Nach dem Bildungsausschuss berät in dieser Woche noch der Finanzausschuss über die Vorlage. Eine Entscheidung ist am 7. Dezember im Kreistag vorgesehen. Laut Saß solle anschließend rasch alle erforderlichen Genehmigungen beim Bildungsministerium eingeholt werden. Außerdem wolle der Kreis die erforderlichen finanziellen in den Haushalt 2017/2018 einstellen. Grund für die Erweiterung der Kapazitäten sind die steigenden Schülerzahlen in Dahme-Spreewald. Die Verwaltung hatte neun Schulstandorte überprüft.

Von Frank Pawlowski

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