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Dahme-Spreewald Krippen aus aller Welt in St. Moritz Kirche zu sehen
Lokales Dahme-Spreewald Krippen aus aller Welt in St. Moritz Kirche zu sehen
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00:19 08.12.2015
Christiane Rinas mit ihrer neuesten Krippe in der umfangreichen Sammlung. Die Krippe wurde im Erzgebirge angefertigt. Quelle: Fotos: Andrea müller (2)
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Mittenwalde

Mehr als 170 Krippen aus aller Welt werden ab Sonntag in der Mittenwalder St. Moritz Kirche zu sehen sein. Sie gehören zu einer Privatsammlung von Christiane Rinas. Die Ausstellung ist bis 3. Januar immer zwischen 11 und 15 Uhr zu sehen.

„Angefangen hat alles mit einer Krippe, die uns meine Eltern zur Hochzeit schenkten“, erinnert sich Christiane Rinas. Das war 1981, als sie noch mit ihrem Mann in Berlin wohnte. Fünf Jahre später zogen sie zurück nach Mittenwalde, wo das Paar bis heute lebt. Sie haben sechs Kinder zur Welt gebracht. „Wir leben unseren Glauben“, sagt die 55-Jährige, die jetzt kurz vor Weihnachten auf das dritte Enkelkind von Tochter Victoria wartet. „Wir bekommen ein Christkind“, freut sich die Mittenwalderin. Dabei zeigt sie auf die Krippe direkt vor ihr aus dem Erzgebirge. „Die ist neu in die Sammlung gekommen“, verrät sie. Das kleine Kunstwerk ist nicht das Einzige aus dieser Gegend Deutschlands. In der Kirche ist ihr eine ganze Reihe gewidmet. „Interessant, wie sich die Figuren im Laufe der Zeit geändert haben“, weist die sechsfache Mutter auf die Unterschiede hin. Ganz besonders lieb sind ihr die Kinder in der Wiege. Das kleinste befindet sich samt Maria und Josef in einer Paranuss. Die winzige Krippe ist aus Bolivien. Andere Krippen kommen aus Peru, aus Italien und Mexico. Eine ist aus einem Olivenstamm geschnitzt. Ein ausgehöhlter Kürbis diente ebenfalls als Heimstatt für die kleine christliche Familie.

Seit Jahren bekommt Christiane Rinas Krippen geschenkt. „Die Kinder und Freunde wissen, dass sie mir damit eine große Freude machen können“, meint sie. So bekommt die Frau Krippen zu Weihnachten, zu Ostern, zum Geburtstag. Darüber hinaus besucht sie Ausstellungen, wo sie weiß, dass Krippen zu haben sind. Rinas durchstöbert auch Trödelmärkte – und wird fast immer fündig. Einige Christkinder hat sie ihrer Sammlung selbst zugefügt. Den Mexikanern gab sie ihr Kind, indem sie einen kleinen Kürbis aushöhlte, eine Nuss in ein Leinentuch wickelte, es mit Hanf befestigte und auf Stroh in die Frucht legte. Ein leere Wiege aus Metall füllte sie mit einem winzigen Christkind aus Kerzenwachs.

„Für die Kindergartenkinder und die Schüler der Förderschule biete ich Führungen an“, sagt sie. Eine Ecke vor der Ausstellung bliebe auch immer frei, damit die Kinder freien Zugang zu den Krippen haben, mit denen man auch spielen darf. „Die von Playmobil ist besonders gefragt“, sagt die Frau, die alles und jeden in ihr großes Herz geschlossen zu haben scheint. Wenn Sonntag nach dem Gottesdienst die Krippenausstellung und der Weihnachtsmarkt eröffnet werden, wird sie da sein und gern Fragen zu ihrer außergewöhnlichen Sammlung beantworten. Eine Krippe fehlt allerdings in der Ausstellung. Es ist die Krippe von den Eltern. „Die bleibt immer zu Hause“, sagt Christiane Rinas.

Von Andrea Müller

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