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Dahme-Spreewald Künftig intelligent vernetzt
Lokales Dahme-Spreewald Künftig intelligent vernetzt
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19:31 26.02.2018
TH-Präsidentin Ulrike Tippe nutzte die Gelegenheit, mit den Gästen auf künftige Zusammenarbeiten anzustoßen und überhaupt mit vielen Vertretern aus der Region ins Gespräch zu kommen. Quelle: Karen Grunow
Wildau

Die nunmehr 7. Wildauer Wissenschaftswoche ist am Montagabend an der Technischen Hochschule Wildau eröffnet worden. Bis zum Freitag werden zu verschiedenen, an der TH bearbeiteten Themen Fachkonferenzen stattfinden. Ulrike Tippe, die neue Präsidentin der TH, nutzte die Gelegenheit, sich und ihre Visionen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Neben Hochschulangehörigen waren vor allem regionale Vertreter aus Politik und Wirtschaft gekommen. Bei einem kleinen Empfang konnte sich dann manches Gespräch mit der neuen Hochschulchefin ergeben.

Zur Eröffnung der Wildauer Wissenschaftswoche gab es Vorträge zu TH-Forschungsprojekten. Quelle: Karen Grunow

TH Wildau ... weil wir Hochschule leben!“ stellte sie als neuen Slogan vor. Gemeinsam mit ihren Vizepräsidenten hatte sie sich intensiv mit Visionen und Wünschen für die Zukunft befasst. „Wir wollen Wildau als Lern- und Lebensort begreifen“, betonte sie nun. Es bleibe bei ihren schon vor ihrer Wahl als wichtige Handlungsfelder definierten Bereichen Professionalisierung, Digitalisierung, Flexibilisierung und Internationalisierung. Wichtig sei, Wildau als Forschungsstandort national und international noch besser aufzustellen. Die meisten Studierenden kommen aus Brandenburg und Berlin, deutlich mehr als 20 Prozent überdies aus dem Ausland. Doch die Zahl derer, die es insbesondere aus den westlichen Bundesländern nach Wildau verschlage, sei sehr gering. Auch daran müsse gearbeitet werden.

Forschungsprojekte vorgestellt

Bevor jedoch Ulrike Tippe zu Wort kam und im recht locker besetzten Audimax der TH kurz ihre Ideen für ihre nun sechsjährige Amtszeit umreißen konnte, wurden mehrere besondere Forschungsprojekte der Hochschule in kurzen Vorträgen präsentiert. Sie gehören zu den so genannten hochschulinternen Zielvereinbarungen. Insgesamt 20 solcher Projekte waren Anfang vergangenen Jahres ausgewählt worden. Bewerben konnten sich Forschungsgruppen, aber auch nichtakademische Mitarbeiter mit ihren Ideen. „Wir wollen auch Themen fördern, die gar nicht unbedingt über die Hochschule hinausgehen“, erklärte Ralf Vandenhouten, Vizepräsident für Forschung und Transfer, der den Eröffnungsabend moderierte. Denn einige der geförderten Projekte helfen, hochschulinterne Prozesse zu verbessern. Über neue Transferwege durch digitale Integration sprach Fabian Firlay, der gemeinsam mit einem Team die Labore mehrerer TH-Studiengänge intelligent vernetzen will. Grundlage dafür ist, wesentliche Prozesse zu digitalisieren.

Das Besondere an diesem Projekt hob Vandenhouten hervor: „Es war ein bisschen ein Vorläufer für ,Innovation Hub 13’“, das gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beim bundesweiten Wettbewerb „Innovative Hochschule“ eingereichte und nun in den nächsten fünf Jahren mit 14 Millionen Euro geförderte Transfer-Großprojekt. Das neue Bürgerpanel, bei dem an der Forschung interessierte Menschen aus der Region beispielsweise als Tester von Prototypen eingesetzt werden, umriss Frank Hartmann, und Stefan Kubica stellte das Konzept des – wie er es nannte – „virtuellen Fahrzeugunternehmens ,Wildauer Maschinen Werke’“ vor. Zu diesem gehört auch das dank der Zielvereinbarungen finanzierte „Testfeld autonomes Fahren“, ein Themenkomplex mit dem sich das Automobil-Symposium am Donnerstag auch befassen wird. Dafür und für andere Veranstaltungen der 7. Wildauer Wissenschaftswoche können sich Interessierte übrigens noch anmelden.

Von Karen Grunow

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