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Kurzweilige Herausforderungen am Ziestsee

Bindow Kurzweilige Herausforderungen am Ziestsee

In Bindow fand am Wochenende das 13. Heideseesportfest statt. Ganz neu in diesem Jahr war ein Triathlon. Rund 25 Teilnehmer gingen am Ziestsee an den Start.

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Immer rein ins nasse Vergnügen: 16 Kinder starten zum 400-Meter-Schwimmen am Ziestsee.

Quelle: Dietrich von Schell

Bindow. Um Spiel und Spaß ging es beim Heideseesportfest, das am Sonnabend am Bindower Ziestsee stattfand. Zum 13. Mal in Folge taten sich die Vereine der Gemeinde Heidesee zusammen, um in Sachen körperlicher Ertüchtigung Herausforderung und Abwechslung zu bieten. Ganz neu in diesem Jahr war ein Triathlon. Die Idee dazu kam von Nicole Pötsch, Mitglied im Karnevalsverein Bindower Narren. „Wir haben beim ersten Mal 25 Teilnehmer und zahlreiche Kinder, die in Staffeln angetreten sind“, erzählte sie. „Sie müssen auf dem See 400 Meter schwimmen, 16 Kilometer mit dem Rad durch Heidesee fahren und fünf Kilometer um den Ziestsee laufen.“

Höhepunkt Heideseeschwimmen

Weiterer Höhepunkt war das Heideseeschwimmen, das inzwischen überregionale Bedeutung erlangt hat. Zum neunten Mal gingen Schwimmer nicht nur aus der Gemeinde, sondern auch aus anderen Landkreisen an den Start. „Den Anfang haben die Kinder gemacht auf der 400-Meter-Distanz gemacht“, sagte Raimund Engel von der DLRG. Er hat die Schwimmwettkämpfe koordiniert. Später folgte der 1000-Meter-Wettkampf für Erwachsene. „65 Schwimmer, darunter auch Leistungssportler, haben mitgemacht“, so Engel.

Von Gummistiefelzielwurf bis Zielspritzen

Wie im vergangenen Jahr verteilte Rosina Ruß zudem wieder Laufkarten. Die Gemeindeangestellte und Organisatorin des Festes hatte neun Stationen zusammengestellt: vom Gummistiefelzielwurf über Bogen- und Torwandschießen bis zum Zielspritzen mit der Feuerwehr. „Wer überall mitgemacht hat und sich das auf der Laufkarte bestätigen ließ, konnte am Ende des Abends auf einen kleinen Gewinn hoffen“, sagte Rosina Ruß. Schon seit 10 Uhr trugen fünf Teams das Volleyball-Turnier aus, das zur festen Größe des Heideseesportfestes zählt. Die Mannschaften hatten sich kurz zuvor zusammengefunden. „Es geht um Spaß und den olympischen Gedanken, dabei zu sein“, hieß es dazu. Die Organisation lag beim SV Prieros. Am Vorabend, am 16. Juni, kamen im Bindower Dorfgemeinschaftshaus die Karten auf den Tisch. Start des Festes ist traditionell das Skat- und Rommé-Turnier, an dem sich jeweils 30 Spieler beteiligten.

Übungen am Eisenpferd

Die Mädchen vom Reitverein Friedersdorf führten am Eisenpferd ihre frisch erworbenen Fähigkeiten im Voltigieren vor. Und das angesagteste Spiel des Nachmittags war das Disc-Golfen – ein junge Sportart, bei der man mit Frisbeescheiben in verschiedene Körbe treffen muss – ähnlich wie beim Golf. Den Parcours hatten die Jugendlichen aus den Jugendclubs von Friedersdorf und Bindow gemeinsam aufgebaut.

„Die ursprüngliche Idee des Festes ist es, dass die Vereine aller Ortsteile gemeinsam etwas auf die Beine stellen“, sagte Heidesees Bürgermeister Siegbert Nimtz bei der offiziellen Eröffnung um 13 Uhr. So sollen sich auch die Bewohner näherkommen. Abgerundet wurde das Fest durch kulinarische Angebote sowie ein Bühnenprogramm mit Zumba und Line-Dance.

Von Dietrich von Schell

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