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Lachen und Nachdenken beim Kabarett

Diepensee Lachen und Nachdenken beim Kabarett

Am Wochenende konnten sich die Besucher im Dorfgemeinschafthaus in Diepensee von dem Können der Kabarettisten Ingo Börchers, den Hengtsmann-Brüdern Tobias und Sebastian sowie Stefan Klucke und Dirk Pursche von „Schwarze Grütze“ überzeugen.

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Gekonnt lieferten sich die Brüder Tobias und Sebastian Hengstmann (v.l.) einen Schlagabtausch nach dem anderen.

Quelle: Irmscher

Diepensee. Der Förderverein Kabarett Königs Wusterhausen (FKK) und die Mittelbrandenburgische Sparkasse luden inzwischen zum 21. Mal zur Kabarettnacht ein. Das Besondere an der Königs Wusterhausener Kabarettnacht ist, dass die Besucher beim Kartenkauf nicht wissen, auf wen oder was sie sich einlassen. Erst Dagmar Bochwitz und Peter Bodenstein, die den Abend gekonnt auf kabarettistische Weise moderierten, lüfteten das Geheimnis.

Eröffnet wurde das Programm dieses Mal von Ingo Börchers aus Bielefeld, einem Mann, der sich nach eigenem Bekunden öfter mal die Hände wäscht: nicht mit Seife, sondern in Unschuld. Er plädierte für ein Leben ohne Nebenwirkungen. Das Gebot der Stunde lautet Keimfreiheit – nicht nur im Krankenhaus und in der Pflege, auch am Geldautomaten und in der Politik.

Anschließend waren die Hengstmann-Brüder Tobias und Sebastian aus Magdeburg an der Reihe. Die beiden werfen einen scharfen Blick auf die aktuelle politische Situation. Sie verrieten, wie die Parteien ihre Kandidaten aussuchen und weshalb Halle/Saale für sie eigentlich Merseburg-Nord ist.

Dass sie quer denken können und Sinn für schwarzen Humor haben, bewiesen abschließend wieder einmal Stefan Klucke und Dirk Pursche, besser bekannt als „Schwarze Grütze“ aus Potsdam.

Dass jeder der Akteure auf seine Art großartig war, darüber waren sich die Besucher einig. Sie hatten einen Abend erlebt, an dem die Lachmuskeln auf ihre Kosten kamen. Und zum Durchatmen gab es in den Pausen Musik von der Band „Jazzing Hot Fellows“

„Das Tempo von Ingo Börchers hat schon meine ganze Aufmerksamkeit gefordert, um die Fülle der Themen in der kurzen Zeit zu erfassen“, sagte Maria-Michaela Meergans, lobte das hohe Niveau und die Kunst, ernste Themen so darzustellen, dass man lachen muss, aber auch einen Anstoß zum Nachdenken bekommt.

Von Gerline Irmscher

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