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Lange Nacht der Gesundheit

Königs Wusterhausen Lange Nacht der Gesundheit

Am Samstag gab es in Königs Wusterhausen zum zweiten Mal eine Lange Nacht der Gesundheit. An 13. Stationen konnten sich die Besucher über Gesundheitsthemen informieren.

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Tanz ist Bewegung, Tanz ist Therapie – Boogies-Night im Therapiezentrum Tierbach.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Um all die Angebote zur zweiten Langen Nacht der Gesundheit in Königs Wusterhausen wahrnehmen zu können, war die Zeit dann doch wieder viel zu kurz. Die Besucher hatten die Qual der Wahl und mussten sich ihre eigenen Prioritäten setzen. Ariane Kalsow, Vorstandsmitglied vom Netzwerk für Gesundheits- und Sozialwirtschaft Königs Wusterhausen (Gesonet) und Ärztliche Direktorin des Klinikums Dahme-Spreewald, erklärte zur Eröffnung: „Die Lange Nacht ist eine Präsentation der Leistungsfähigkeit in der Stadt, was wir alles haben und können.“

Wie wird eigentlich Zahnersatz gemacht?

Viele Fragen hatten die Besucher im Flemming Dental Labor. Geschäftsleiter Falk Zöllner wurde nicht müde, immer wieder zu erklären, wie ein Zahnersatz entsteht, ob in Handarbeit oder am Computer. Ob eine Brücke besser ist als moderne Implantate und warum ein individuell angefertigter Sportmundschutz ideal sei. Peer hörte aufmerksam zu. „Ich kann mir schon vorstellen, hier ein Schülerpraktikum zu machen“, sagte er und erhielt von Falk Zöllner die Ermutigung, sich zu bewerben.

DRK erklärt den Defibrillator

Im Notfall kann ein Defibrillator Menschenleben retten. Sie sind mittlerweile an vielen Stellen des öffentlichen Lebens zu finden. Doch wer traut es sich zu, im Ernstfall zu handeln. Das dies eigentlich ganz einfach ist, demonstrierte Tatyana Zabiyaka beim DRK. Ihr Anliegen ist es, den Menschen die Angst und die Scheu vor dem „Ding“ zu nehmen. „Es ist ganz einfach, der Defibrillator spricht mit demjenigen und erklärt ganz genau, was gemacht werden muss“, sagte sie.

Tipps für ein gesundes Leben

Und überhaupt hat sich ein Besuch beim DRK gelohnt. Volker Karstel, der „Blutspendearzt“ vom DRK, hat Blutdruck und die Sauerstoffsättigung des Blutes gemessen, Tipps gegeben, wie es weitergeht, wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend war. Gleich nebenan gab es zum Ausprobieren und Nachmachen „Gesunde und leichte Kost am Abend“. Angelika Rieth und Tochter Luisa Maria waren positiv überrascht, als sie all die unterschiedlichen Aufstriche gekostet hatten. „Das ist wirklich eine gute Alternative zu Fleisch und Wurst und ist ja auch ganz einfach zu machen“, freute sich Angelika Rieth, nicht ohne die Rezepte mit nach Hause zu nehmen.

Heilpraktiker setzen Blutegel ein

Waren Blutegel etwas in Vergessenheit geraten, erobern sie sich jetzt ihren Weg zurück. Im Therapiezentrum Thierbach lauschten die Besucher dem Vortrag „Schmerztherapie bei Arthrose – Blutegeltherapie“ von Ulrike Ehmig. Die Heilpraktikerin hat gute Erfahrungen mit den kleinen Schlangen. Das Wort Egel kommt nämlich nicht daher, weil sie auf den ersten Blick ein bisschen eklig aussehen, sondern ist abgeleitet von dem griechischen Wort Echis und bedeutet kleine Schlange. „Blutegel waren ja früher schon sehr bekannt und mich interessiert, wie das mit der Anwendung zum Beispiel bei Krampfadern ist“, erzählte Karin Slotosch. Aber auch der Vortrag von Manfred Schneider über minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie sei sehr interessant gewesen. „Wir sind schon seit fünf hier und bleiben auch noch bis zum Abschlussfeuerwerk“, verriet sie.

Von Gerlinde Irmscher

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