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Leitstelle steuert Busse in Dahme-Spreewald

Königs Wusterhausen Leitstelle steuert Busse in Dahme-Spreewald

Ob von Berlin-Schönefeld nach Mahlow, von Burg nach Lübben oder von Königs Wusterhausen über Berlin nach Zeuthen: Seit 25 Jahren bringt die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) Fahrgäste ans Ziel. Heute nutzten mehr als sechs Millionen Menschen die 51 Buslinien.

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Wirtschaftsdezernent Wolfgang Starke (r.) und RVS-Geschäftsführer Gerd-Peter Lehmann (Mitte) schauen in der zentralen Leitstelle der RVS dem Disponenten Sebastian Pötsch über die Schulter.

Quelle: LDS

Luckau. Ob von Berlin-Schönefeld nach Mahlow, von Burg nach Lübben oder von Königs Wusterhausen über Berlin nach Zeuthen: Seit nunmehr 25 Jahren bringt die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) Fahrgäste ans Ziel.

51 Buslinien quer durch den Landkreis

Allein im vergangenen Jahr nutzen 6,4 Millionen Menschen die insgesamt 51 Buslinien – Tendenz steigend, wie RVS-Geschäftsführer Gerd-Peter Lehmann anlässlich des Firmenjubiläums betonte: „Der Landkreis Dahme-Spreewald ist auf dem richtigen Weg, die immer stärker geforderten ÖPNV-Leistungen zu realisieren“, sagte der 61-Jährige, der das öffentliche Unternehmen seit seiner Gründung im Jahre 1991 leitet, auf MAZ-Nachfrage.

Bis 2020: Ausbau des Netzes geplant

Mit dem aktuellen Nahverkehrsplan, der vom Kreistag im April 2015 beschlossen wurde, soll die Mobilität in Dahme-Spreewald künftig weiter ausgebaut werden. Die Planung sieht bis zum Jahr 2020 vor, die Fahrplankilometer um 684 Tonnenkilometer (Einheit für die Berechnung von Transportkosten im Güterverkehr je Tonne und Kilometer, Anm. d. Red.) zu steigern. Die Busse der RVS sollen demnach nicht nur im Berliner Umland sowie als Anbindung zum Flughafen BER, sondern auch in ländlicheren Gebieten verstärkt eingesetzt werden. Der Kreis will damit die Umwelt schonen und zugleich auf die steigenden Pendlerzahlen in der Region reagieren. Neben Berufspendlern nutzten 2015 etwa 6500 Schüler die Busse der RVS. Bis 2020 soll die Busflotte vollständig barrierefrei werden. Von den insgesamt 118 Bussen sind aktuell rund die Hälfte Niederflurbusse, teilte Lehmann mit. Mit ausklappbaren Rampen allein sei es aber nicht getan, sagte der RVS-Geschäftsführer: In den kommenden Jahren sollen auch die Bushaltestellen komplett barrierefrei werden – sowohl für Geh- und Sehbehinderte als auch für Gehörgeschädigte.

Täglich werden knapp 900 Haltestellen angefahren

Knapp 900 Haltestellen fahren die 146 Busfahrer des Unternehmens täglich an. Damit die Kollegen pünktlich sind und möglichst alles reibungslos klappt, steuern seit Juni dieses Jahres drei Mitarbeiter den Busverkehr von der zentralen Leitstelle in Luckau aus. „Von hier aus können wir das operative Geschäft mit den Bussen gezielt beeinflussen und schneller aus Verspätungen und andere mögliche Störungen reagieren“, so Lehmann. Die neue Leitstelle ist von 5.45 Uhr bis 22 Uhr besetzt. Weitere Betriebshöfe der Regionalen Verkehrsgesellschaft befinden sich in Lübben und Mittenwalde.

Von Josefine Sack

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