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Letzte Hürde bei Fusion genommen

Bebauungsplan für Erweiterung des Anglergeländes beschlossen Letzte Hürde bei Fusion genommen

Die Wildauer Stadtverordneten nahmen jetzt die letzte Hürde für die bereits seit Januar dieses Jahres offiziell vollzogene Fusion der beiden Wildauer Anglervereine. Sie votierten einstimmig für den Bebauungsplan „Anglerverein am Dahmeufer“, der die Erweiterung des Geländes für die nunmehr über 150 Mitglieder vorsieht.

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Am Vereinsgebäude ist ein kleiner Anbau vor allem für die Jugendarbeit vorgesehen.

Quelle: Franziska Mohr

Wildau. Nach intensiven Vorbereitungen nahmen die Wildauer Stadtverordneten jetzt die letzte Hürde für die schon seit Januar offiziell vollzogene Fusion der beiden Anglervereine, die über Jahrzehnte im Ort konkurrierten. „Das ist Geschichte“, meint Thomas Wilde, der Vorsitzende des „Anglervereins Wildau 1916“, dem die knapp 30 Mitglieder der „DAV Betriebsgruppe 1965“ nun beigetreten sind.

Der Zusammenschluss kann räumlich aber nur vollzogen werden, wenn das Vereinsgelände der Angler in der Friedrich-Engels-Straße erweitert wird. Dem dafür notwendigen Bebauungsplan mit dem Titel „Anglerverein an der Dahme“ stimmten die Stadtverordneten jetzt einstimmig zu. Dabei zeigte der Vereinsvorsitzende, der zugleich auch Abgeordneter der Linken im Stadtparlament ist, seine Befangenheit an und nahm an der Abstimmung nicht teil. Der B-Plan ist trotz der relativ geringfügigen baulichen Veränderungen notwendig, weil sich das Vereinsgelände im Außenbereich der Stadt befindet. Nur so kann der Standort auch planungsrechtlich gesichert werden.

Das 1600 Quadratmeter große Vereinsgelände für die jetzt mehr als 150 Mitglieder soll um knapp 250 Quadratmeter erweitert werden. Die roten Grenzmarkierungen auf dem morastigen Areal unweit der Dahme wurden bereits eingeschlagen. Nach dem Willen der Petrijünger entstehen auf dieser Fläche vor allem Bootsschuppen. Am Vereinsgebäude ist der Anbau eines knapp 30 Quadratmeter großen Raumes geplant, der vor allem der Jugendarbeit dienen soll. Zugleich wird der Fortbestand der öffentlichen Gaststätte gesichert, für die der Verein seit Ende der 60er Jahre eine Schankkonzession besitzt.

Den Anlass für die Fusion der Anglervereine bildete die Sanierung des Klubhauses. Dort soll ein öffentlicher Uferweg entstehen, sodass die DAV-Betriebsgruppe ihr dortiges Areal aufgeben musste. Ihr ehemaliges 115 Quadratmeter großes Gebäude sowie Schuppen und Unterstand fielen bereits der Abrissbirne zum Opfer. Als Ausgleich unterstützt die Stadt Wildau den Verbund der beiden Sportvereine einmalig mit einem Zuschuss von 180 000 Euro. „2016 feiern wir unser 100-jähriges Bestehen vielleicht schon in einem neuen Gewand“, sagt Thomas Wilde optimistisch.

Von Franziska Mohr

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