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Liberale bestätigen ihren Kreis-Chef

Königs Wusterhausen Liberale bestätigen ihren Kreis-Chef

Weniger als ein Drittel der Stimmberechtigten Liberalen kamen zum Kreisparteitag nach Königs Wusterhausen, aber die waren sich einig: Der vor einem Jahr erstmals gewählt Kreis-Chef der Partei wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Er freut sich über das gute Feedback zu seiner Arbeit. Doch es gibt auch Baustellen.

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René Klaus, Kristof von Platen, Karl Uwe Fuchs, Anke Gerth, Rico Kerstan, Rainer Richter, Oliver Höhno, Dirk Thomas Wagner (v. l.)

Quelle: Heidrun Voigt

Königs Wusterhausen. Am Samstag wählten die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Dahme-Spreewald einen neuen Vorstand. Insgesamt 26 der 70 Stimmberechtigten waren nach Königs Wusterhausen gekommen, um am Kreisparteitag teilzunehmen. Vor knapp einem Jahr hatten sie zuletzt einen neuen Vorstand gewählt, nachdem der bisherige um Raimund Tom-czak zurückgetreten war.

Rico Kerstan aus Lübben führt in Dahme-Spreewald weiter die Partei. Der 26-jährige Ingenieur wurde mit 85 Prozent gewählt. „Ich freue mich, dass es ein positives Feedback für unsere bisherige Arbeit gibt. Ich werde jetzt nicht die Füße hochlegen, sondern wieder in den fünften Gang schalten und erwarte auch von jedem im Vorstand, dass er sich voll einsetzt“, so Kerstan. Ihm zur Seite steht Oliver Höhno als erster Stellvertreter, der sich auch um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Der 38-jährige Verwaltungswissenschaftler aus Luckau gewann die Abstimmung mit 14 Stimmen gegen Anke Gerth aus dem Königs Wusterhausender Stadtteil Senzig, eine studierte Psychotherapeutin.

Ex-Fachbereichsleiter überzeugt die Mitglieder

Mit 77 Prozent wurde der Schulzendorfer René Klaus zum zweiten Stellvertreter gewählt. Wahlleiter Hans-Ulrich Urspruch verwies vor der Abstimmung darauf, dass Klaus, gegen den wegen „Unzulänglichkeit im Dienst“ ermittelt wurde, „vom Arbeitsgericht hundertprozentig rehabilitiert wurde“– Klaus war Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen. Uta Noack aus Spreewaldheide wurde in Abwesenheit mit 24 Stimmen gewählt.

Die fünf Beisitzer sind Karl Uwe Fuchs (Zeuthen), Anke Gerth (Königs Wusterhausen), Kristof von Platen (Königs Wusterhausen), Rainer Richter (Luckau) und Dirk Thomas Wagner (Wildau). Als Rechnungsprüfer wurden Eberhard Brink (Eichwalde) und Roland Kugland (Königs Wusterhausen) gewählt.

Rechenschaftsbericht vorgelegt

Zu Beginn des Parteitages stand der Rechenschaftsbericht des Vorstandes auf der Tagesordnung. Darin wird moniert, dass der Beschlusses des Kreisparteitages im März 2016, nachdem sich alle drei FDP-Kreistagsmitglieder gemeinsam der Fraktion CDU/Bauern anschließen sollen, bis heute nicht umgesetzt sei. Ein Mitglied arbeitet formal fraktionsloses mit der SPD und den Linken zusammen.

Als Schwerpunkte der inhaltlichen Arbeit werden im Rechenschaftsbericht die Kreisgebietsreform, die Altanschließerbeiträge und eine beitragsfreie Kita genannt. Als Erfolg wurde gewertet, dass auf Antrag der FDP eine zusätzliche vierte Beigeordnetenstelle im Landkreis verhindert wurde. „Dies erspart dem Steuerzahler Aufwendungen“, stellte Kreis-Chef Rico Kerstan fest.

Von Heidrun Voigt

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