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Lindenstraße statt Bullenberg

Senzig Lindenstraße statt Bullenberg

Die neue Grundschule in Senzig sollte dort gebaut werden, wo die alte schon steht. Nämlich in der Lindenstraße. Diesen Varianet bringt Vize-Ortsvorsteher Benno Breitmeier (FWKW) ins Gespräch. Eigentlich ist der Bullenberg der Standort für den Neubau, aber die Stadt darf dort noch gar nicht bauen.

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Die Grundschule befindet sich derzeit in der Senziger Lindenstraße. Wo jetzt die Container stehen, wäre Platz für einen Anbau.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Senzig. In der Grundstücksdebatte zum Neubau der Grundschule in Senzig meldet sich der stellvertretende Ortsvorsteher Benno Breitmeier (FWKW) mit einem neuen Vorschlag zu Wort. Nach Ansicht des 53-Jährigen müsste das derzeitige Schulgrundstück in der Lindenstraße in die Überlegungen einbezogen werden. „Der Platz reicht aus und wir könnten mindestens drei Millionen Euro sparen“, sagte er der MAZ. Breitmeier ist auch Vorsitzender der neu gegründeten Freien unabhängigen Wählergemeinschaft Königs Wusterhausen.

Vize-Ortsvorsteher Benno Breitmeier (FWKW) will die neue Schule nicht mehr am Bullenberg bauen

Vize-Ortsvorsteher Benno Breitmeier (FWKW) will die neue Schule nicht mehr am Bullenberg bauen.

Quelle: Frank Pawlowski

Ortsbeirat und Stadtrat hatten 2016 den Bullenberg an der Chausseestraße als Standort für die neue Grundschule beschlossen. Es gibt sogar schon einen Architektenentwurf dafür. Doch die Stadt hat das Gelände immer noch nicht gekauft. Dem Eigentümer sollte im Gegenzug das städtische Schulgrundstück in der Lindenstraße angeboten werden. Es liegt direkt am Krimnicksee, dort sollen Wohnungen gebaut werden.

Ungeklärte Grundstücksfragen sind zu gravierend

Benno Breitmeier hält die ungeklärten Grundstücksfragen jedoch für so gravierend, dass über den Schulstandort neu nachgedacht werden müsse. Die damalige Zustimmung des Ortsbeirates zum Bullenberg sei „unter Vorspiegelung falscher Tatsachen“ erfolgt, sagte er.

Jetzige Grundschule platzt aus allen Nähten

Die Grundschule in der Lindenstraße ist zu klein geworden. Schüler werden schon in Containern unterrichtet, die zusätzlich aufgestellt wurden. Laut Breitmeier könnte auf dieser Fläche ein Anbau entstehen, die Eigentümerin sei zum Verkauf bereit. Ortsvorsteher Günter Hörandel (Wir für KW) sprach sich hingegen zuletzt dafür aus, am Bullenberg als künftigen Schulstandort festzuhalten.

Von Frank Pawlowski

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