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Dahme-Spreewald Linke wollen Masterplan für Kitas und Schulen
Lokales Dahme-Spreewald Linke wollen Masterplan für Kitas und Schulen
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00:18 07.02.2018
Mit einem Masterplan kann nach Ansicht der Linken ein Kitaplatz-Mangel, wie er derzeit in der Stadt herrscht, künftig vermieden werden. Quelle: DPA
Königs Wusterhausen

Die Fraktion der Linken im Königs Wusterhausener Stadtrat regt die Erarbeitung eines Masterplans zur nachhaltigen Stärkung sozialer Infrastrukturen an. Der Beschlussantrag geht jetzt in die Ausschüsse und soll in der SVV am 26. Februar zur Abstimmung gestellt werden. „Mit dem Plan wollen wir die Zukunft der Stadt strukturiert entwickeln“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Angela Laugsch, der MAZ.

Angela Laugsch ist stellvertretender Fraktionsvorsitzende der Linken in der SVV Königs Wusterhausen. Quelle: Franziska Mohr

Das gelte besonders für Kindertagesstätten und Schulen. „Wir müssen aus der Misere rauskommen, dass wir nicht genügend Plätze haben“, sagte Angela Laugsch. Das könne zum Beispiel erreicht werden, indem anhand der Bebauungspläne die künftigen Bedarfe rechtzeitig ermittelt und die erforderliche Infrastruktur geschaffen würde.

Lernen an guten Orten ermöglichen

Nach Königs Wusterhausen ziehe es vor allem junge Familien, das bedeute ein Zuwachs an Kindern und einen höheren Bedarf an Kindergärten und Schulen, so die Linken in ihrer Antragsbegründung. Es müssten ausreichend Flächen zur Verfügung gestellt und „Lernen an guten Orten“ ermöglicht werden. Das seien Kitas, Schulen und Horte, die gut erreichbar, vielfältig nutzbar und attraktiv gestaltet sind und über qualifiziertes Personal verfügen. Ziel des Plans sei es, Investitionen zu beschleunigen. Neue Kitas wie der geplante Modulbau in Zernsdorf müssten in einigen Jahren als Bürgertreff oder Seniorenzentrum genutzt werden können, so Angela Laugsch.

Die Kita Spielspaß in Königs Wusterhausen soll neu gebaut werden. Das Ersatzquartier bleibt stehen und könnte als Bürgertreff genutzt werden, wenn es nicht mehr als Kita gebraucht wird. Quelle: Gerlinde Irmscher

Laut dem Antrag soll die Stadtverwaltung den Masterplan erarbeiten. Die Linken nennen fünf Schwerpunkte, die enthalten sein sollen. Dazu gehören unter anderem eine Bestandsanalyse der Stadt- und Ortsteilstruktur sowie die Finanzierung. Für Angela Laugsch ist das Thema nicht neu. Die langjährige Kommunalpolitikerin wies in der SVV schon vor vielen Jahren auf die Notwendigkeit einer solchen Planung hin.

Antrag ist eine Diskussionsgrundlage

Die Linken sehen den Antrag als Diskussionsgrundlage und als Angebot an die anderen Stadtratsfraktionen, sich einzubringen. „Sie können sich gerne anschließen. Bisher gab es jedoch keinen Rücklauf“, sagte Angela Laugsch.

Von Frank Pawlowski

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