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Lob der Familienfreundlichkeit

Preis für regionale Unternehmer Lob der Familienfreundlichkeit

Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, ist nicht leicht. In Zeiten des Fachkräftemangels sind Firmen beliebt, die ihren Mitarbeitern bei diesem Spagat helfen. Drei solcher Unternehmen aus der Region wurden nun vom Landkreis Dahme-Spreewald für ihr Engagement ausgezeichnet. Flexible Arbeitszeiten gelten bei ihnen schon als Standard.

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Landrat Stephan Loge (SPD, l.) und Wolfgang Krüger von der IHK Cottbus (4. v. l. ) mit den Preisträgern.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau.
Eine Steuerberaterin, eine Firma für Anlagenbau und ein Reha-Zentrum sind die Gewinner des Wettbewerbs „Familienfreundliches Unternehmen 2015“ des Landkreises Dahme-Spreewald. Verliehen wurde die Auszeichnung am Freitagabend bei einem Wirtschaftsempfang im Wildauer Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Nach 2013 fand der Wettbewerb in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.

„Immer mehr Unternehmen schaffen attraktive, familienfreundliche Angebote und leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Dahme-Spreewald“, sagte Landrat Stephan Loge (SPD) in seinem Grußwort vor den etwa 100 Gästen aus regionaler Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. „Mit dem Wettbewerb wollen wir diesen Trend fördern und einen Erfahrungsaustausch zwischen unseren Unternehmern anregen.“

Verliehen wurde die Auszeichnung, eine gläserne Skulptur der Golßener Künstlerin Beate Bolender, in drei Kategorien: bis zehn Beschäftigte, elf bis 50 Beschäftigte und 51 bis 250 Beschäftigte. Insgesamt sieben Unternehmen aus dem Landkreis hatten sich um den Preis beworben, über den eine Jury aus Vertretern des Kreises, dessen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, von Gewerkschaften und anderen Institutionen entschied.

In der Kategorie bis zehn Beschäftigte machte die Steuerberaterin Kathrin Große aus Königs Wusterhausen das Rennen. Sechs ihrer acht Mitarbeiterinnen sind Mütter. Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitregelungen und die Möglichkeit zur Heimarbeit „wirken sich positiv auf das Familienmanagement aus“, urteilte die Jury. Hervorgehoben wurde auch die finanzielle Beteiligung an der Kita-Betreuung, die Fahrtkostenerstattung für den Weg zur Arbeit und die Möglichkeit, die Kinder im Notfall mit zur Arbeit zu bringen.

In der Kategorie elf bis 50 Beschäftigte entschied sich die Jury für die Wildauer Firma Airkom Druckluft. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen für Industrie-Anlagenbau setzt besonders auf die Gesundheit der Mitarbeiter, für dieses Thema gibt es eine eigene Koordinatorin, die etwa bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes berät oder für gute Lichtverhältnisse sorgt. Außerdem beteiligt sich die Firma finanziell am Fitness-Training der Angestellten.

Mit dem Lübbener Reha-Zentrum ging der Preis in der Kategorie bis 250 Mitarbeiter in den Süden des Landkreises. Von den 188 Angestellten der Fachklinik für Orthopädie und Onkologie sind 146 weiblich. Zu den familienfreundlichen Maßnahmen gehören Arbeitszeitkonten, Gleitzeit, flexible Arbeitszeiten, Heimarbeit und Job-Sharing, also die Aufteilung einer Stelle auf mehrere Teilzeit-Mitarbeiter. Außerdem gibt es Sonderregeln für die Pflege von Angehörigen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Kinderbetreuung.

Von Martin Küper

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