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Lobby für Jugendliche

Königs Wusterhausen Lobby für Jugendliche

Der neue Jugendbeirat mischt sich vernehmbar in die Stadtpolitik ein. Clubs in allen Ortsteilen, mehr Busverbindungen und Graffiti-Wände sind einige der Forderungen. Außerdem soll es mehr Veranstaltungsangebote für junge Leute geben. Die SVV unterstützt die Aktivitäten.

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Der neue Königs Wusterhausener Jugendbeirat bei der Klausurtagung in Blossin.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. Der frisch gewählte Königs Wusterhausener Jugendbeirat will sich stärker in die Stadtpolitik einbringen. Ein sichtbares Zeichen dafür ist, dass der neue Vorsitzende Lambert Wolff an den Stadtratssitzungen teilnimmt und sich dort auch zu Wort meldet. In der jüngsten SVV sprach er zum Beispiel den Wunsch der Jugendlichen nach Clubs in allen Ortsteilen an.

Der neue Vorsitzende des Jugendbeirates, Lambert Wolff, hat sich im Stadtrat schon zu Wort gemeldet

Der neue Vorsitzende des Jugendbeirates, Lambert Wolff, hat sich im Stadtrat schon zu Wort gemeldet.

Quelle: Frank Pawlowski

Der Beirat erarbeitet gerade eine Grundsatzerklärung. „Wir wollen uns konkrete und sachliche Ziele auf die Fahnen schreiben“, sagte der 17-jährige Schüler des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums der MAZ. Bessere Busverbindungen zwischen den Ortsteilen seien ein „ganz großes“ Thema. Der Beirat will außerdem erreichen, dass es in der Stadt legale Möglichkeiten gibt, um Wände mit Graffiti zu besprühen, und mehr Veranstaltungsangebote gemacht werden.

Es soll wieder eine Jugendparty geben

Die erfolgreiche Jugendparty im Eventcenter mit mehr als 400 Besuchern soll wiederholt werden. Es gibt Überlegungen für ein Projekt Zukunft, in dem Jugendliche zum Beispiel darüber aufgeklärt werden, wie eine Steuererklärung erstellt wird. Laut Lambert Wolff gibt es viele weitere Anregungen und Hinweise von Jugendlichen aus der Stadt. Kürzlich fand in Blossin eine Klausurtagung des Jugendbeirates statt, an der auch Verwaltungsmitarbeiter und Stadtverordnete teilnahmen. Stadtpolitiker fungieren ehrenamtlich weiter als Mentoren für die Beiratsmitglieder, geben Tipps zur Kommunalpolitik.

Von Frank Pawlowski

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