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Dahme-Spreewald 87 Glückspilze, eine Millionärin
Lokales Dahme-Spreewald 87 Glückspilze, eine Millionärin
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18:52 15.01.2019
t Quelle: picture alliance / Bernd Settnik
Dahmeland-Fläming

Und da sage noch einer, Lotto-Spielen lohne sich nicht: 87 Menschen aus Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming haben im Jahr 2018 insgesamt fast 8,5 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Das geht aus einer Mitteilung der Brandenburgischen Lotto-Gesellschaft hervor. Die 37 Gewinner aus Dahme-Spreewald räumten rund 320 000 Euro ab, die 50 Gewinner aus Teltow-Fläming erspielten mehr als 8 Millionen Euro.

Erst im September gewann etwa ein Tipper aus Teltow-Fläming mit sechs Richtigen mehr als 400 000 Euro, was sicher schon ausreicht, um sich den einen oder anderen größeren Traum zu erfüllen.

Rentnerin gewinnt 7,1 Millionen

Noch deutlich größere Träume wird sich allerdings eine Rentnerin aus Teltow-Fläming erfüllen können. Sie hatte Anfang April nach Angaben der Lotto-Gesellschaft ganze 13,75 Euro in ihren Tippschein investiert und damit den Jackpot von 6 aus 49 geknackt.

Weil sie als bundesweit einzige Lotto-Spielerin alle sechs Gewinnzahlen richtig getippt und zudem die richtige Superzahl hatte, erhielt sie 7,1 Millionen Euro – und das steuerfrei. Damit erzielte sie auch die höchste Gewinnsumme des Jahres 2018 in Brandenburg. Auch 2017 hat nur ein Lotto-Spieler mehr gewonnen.

Tipps vom Gewinnberater

Gewinne in dieser Höhe seien vergleichsweise selten – und durchaus auch eine Herausforderung für die Gewinner, sagt Antje Edelmann, Sprecherin von Lotto Brandenburg. „Die Betroffenen müssen sich plötzlich Gedanken über Geldanlagen machen und darüber, wie sie mit der Situation umgehen.“ Zumal sich Banken in Niedrigzinszeiten nicht mehr um Einlagen in solchen Dimensionen reißen.

Weil ein Gewinn von 500 000 Euro oder mehr oft das Leben der Betroffenen auf den Kopf stellt, werden die Gewinner, sofern sie es wünschen, von Gewinnberatern beraten. Deren erster Hinweis lautet immer: möglichst anonym und unauffällig bleiben. „Das ist aber auch ein Grundbedürfnis der meisten Gewinner, weshalb sie sich nach der Ziehung in der Regel gleich bei uns melden und nicht im Lottoladen“, sagt Antje Edelmann.

Neider und falsche Freunde lauern

Die meisten befürchten – wohl auch nicht ganz unbegründet – dass die Nachricht des überraschenden Geldsegens gleich alle möglichen Freunde, Bekannte und Fremde auf den Plan ruft, die ein Stück von Gewinn abhaben wollen. Aber auch Neid sei ein Thema, sagt Antje Edelmann. „Das kann so weit führen, dass die Menschen sich dort, wo sie leben, nicht mehr wohlfühlen.“ Nicht nur für die üblicherweise bodenständigen Märker würde ein Glücksfall so zur Katastrophe.

Die Berater empfehlen deshalb, Großgewinne diskret zu behandeln und die Gewinnsummen auch nicht unbedingt bei der örtlichen Sparkasse zu deponieren, sondern lieber bei einer Bank in einer größeren Stadt, die auch Anonymität garantiert. „Man kann ja im Umfeld vielleicht erzählen, dass man 50 000 Euro gewonnen hat“, sagt Antje Edelmann. So könne man dann das neue Auto oder die große Reise erklären, die sich viele Gewinner von ihrem Geld leisten, ohne gleich Begehrlichkeiten zu wecken.

Ein Großgewinn wartet noch auf Gewinner

Wobei viele das Geld sowieso nicht für sich behalten, sondern teilen. Laut Antje Edelmann allerdings vor allem mit engen Familienangehörigen, mit Kindern und Enkeln.

Theoretisch ist es möglich, dass die gesamte Gewinnsumme in der Region sogar noch höher ausgefallen ist. Denn seit Mai wartet die Lottogesellschaft noch auf einen Lotto-Spieler, der mit seinen Tipps 100 000 Euro gewonnen hat. Bislang hat er sich aber nicht gemeldet. Deshalb ist auch unbekannt, woher er oder sie stammt.

Wer jetzt Lust aufs Lotto-Spielen bekommen hat, sei aber gewarnt: Die Chance auf den Hauptgewinn liegt nach wie vor bei eins zu 140 Millionen.

Von Oliver Fischer

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