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Luisa Kasperski ist beste Vorleserin im Kreis

Königs Wusterhausen Luisa Kasperski ist beste Vorleserin im Kreis

16 Mädchen und ein Junge der Klassenstufe 6 trafen sich am Samstag in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen zum Vorlesewettbewerb. Beste Vorleserin im Regionalausscheid des Landkreises wurde Luisa Kasperski aus Schwerin.

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Siegerin im Regionalausscheid des Landkreises im Vorlesewettbewerb ist Luisa Kasperski von der Grundschule Teupitz am See.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Königs Wusterhausen. Aufmerksam lauschten die Zuhörer am Samstag in der Stadtbibliothek in Königs Wusterhausen dem, was die 16 Mädchen und Finley, der einzige Junge im Wettbewerb, vorlasen. Sie waren angetreten im Regionalausscheid des Landkreises zum 58.Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Zuvor hatten sich die Sechstklässler in ihren Schulen als beste Vorleser qualifiziert.

„Lesen ist so wichtig wie die Luft zum Atmen“, sagte Maria Naczynski von der Stadtbibliothek in ihrer Begrüßungsrede und sagte auch, dass es Mut und Leidenschaft erfordert, vor so einem großen Publikum vorzulesen, und deshalb seien alle Gewinner. Fünf Minuten Zeit hatten die Teilnehmer, das von ihnen gewählte Buch kurz vorzustellen und daraus zu lesen. Nach der Pause konnten sie zwei Minuten lang ihr Können beim Lesen eines Fremdtextes unter Beweis stellen. Und es war beeindruckend, wie sicher die Elf- und Zwölfjährigen einen fremden Text lesen können.

Starke Konkurrenz

Den Anfang machte Marike Leyh aus dem Luckauer Ortsteil Uckro mit „George“ von Alex Gino. In der Geschichte geht es um einen zehnjährigen Jungen, der eigentlich ein Mädchen sein möchte. „Ich habe das Buch gewählt, weil ich Bücher, in denen es um Kinder geht, besonders interessant finde“, sagt Marike.

Stine von Hoch aus Schulzendorf las aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende. Zur Unterstützung hatte sie auch gleich noch ihren Fanclub mitgebracht – Großvater, Vater, Schwester und Deutschlehrerin Gisela Pittke. „Es sind alle gut vorbereitet, die Konkurrenz ist groß und alle haben sich Bücher ausgesucht, die etwas Besonderes sind“, sagte die Lehrerin.

Texte werden nur mit der Stimme zum Leben erweckt

Bei Luisa Kasperski von der Grundschule Teupitz am See war es bis Freitag ungewiss, ob sie überhaupt teilnehmen kann, sie hatte sich aber zum Glück doch noch von ihrer Krankheit erholt. Sie las aus dem Buch „Alea Aquarius – Der Ruf des Wassers“ von Tanya Stewner. Die Kriterien zur Bewertung des Wettbewerbs hat sie mit Bravour gemeistert. Es gilt einen Text alleine mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben zu erwecken, die Zuhörer zu erreichen und für das vorgestellte Buch zu interessieren. Die selbst gewählte Textstelle soll in sich verständlich sein. „Ich mag Bücher, die etwas geheimnisvoll sind, wo man nicht gleich alles weiß und die spannend bis zum Ende sind“, sagte Luisa. Als beste Vorleserin vertritt sie nun den Landkreis bei der nächsten Wettbewerbsstufe – beim Bezirksausscheid.

Gespannt und aufmerksam hörten die Besucher in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen den Akteuren beim Vorlesewettbewerb zu

Gespannt und aufmerksam hörten die Besucher in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen den Akteuren beim Vorlesewettbewerb zu.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Raimund Schild und Tanja Sorges aus Großziethen waren gekommen, um ihrer Tochter Jolina die Daumen zu drücken. „Es ist ganz schön spannend und fast mit einem Sportwettkampf zu vergleichen“, sagte Raimund Schild. Die fünf Jurymitglieder neben Christine Wolff, ehemaliger Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, waren frühere Sieger des Kreisausscheides. Unter ihnen Franz Mönke aus Zeuthen, der sich vor acht Jahren den Sieg erlesen hat. „Ich finde es unglaublich schön, wenn Kinder vorlesen und es ist toll zu sehen, wie sie die Geschichten erzählen. Das ist ein Grund, hier mitzumachen“, sagte er über sein Jury-Tätigkeit.

Am Ende gab es für jeden Teilnehmer das Buch „Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt“ von Nicholas Gannon und eine Urkunde.

Von Gerlinde Irmscher

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