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Dahme-Spreewald MAWV kämpft mit verstopften Leitungen
Lokales Dahme-Spreewald MAWV kämpft mit verstopften Leitungen
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00:31 17.08.2015
Verstopfte Pumpe durch Feuchttücher. Quelle: Andrea Müller
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Königs Wusterhausen

Der Märkische Abwasser- und Wasserverband (MAWV) hat ein großes Problem mit Toiletten-Feuchttüchern. Wie Verbandsvorsteher Peter Sczepanski mitteilte, seien allein im Monat Juli 63 Verstopfungen in der Kanalisation registriert worden. Insgesamt habe es im selben Zeitraum 94 Störungen gegeben. „Im Gegensatz zu normalem Toilettenpapier zersetzen sich die Feuchttücher nicht“, sagt der MAWV-Verbandsvorsteher. So gelangten die rissfesten Tücher in den Rohren zu den Pumpen, die das Abwasser in das Klärwerk pumpen sollen. „Spätestens an diesem Punkt kommt es zur Verstopfung“, erläutert Sczepanski. In diesem Fall müssten zwei Mitarbeiter raus fahren, um die Pumpen von den Feuchttüchern zu befreien. „Wie das aussieht, können Sie auf dem Foto sehen“, so der Verbandsvorsteher weiter. Vier Stunden Arbeit mit Weg und Reinigung seien einzurechnen. Dies koste den MAWV pro Einsatz um die 1000 Euro. Allein für Juli stünden also 63 000 Euro zu Buche nur aufgrund der Feuchttücher. „Sie gehören in den Müll und nicht in die Toilette“, bittet Sczepanski die Bürger, künftig auf diese Regel zu achten. Auch Jeans, Holzstücke oder auch Medikamente gehörten nicht ins WC. Letztere sollten grundsätzlich zurück in die Apotheke gebracht werden.

Von Andrea Müller

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