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Dahme-Spreewald Machbarkeitsstudie für Schule beschlossen
Lokales Dahme-Spreewald Machbarkeitsstudie für Schule beschlossen
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00:18 27.02.2017
Der Lagerplatz des Eichwalder Bauhofs im Zeuthener Winkel, von Grüne/FDP vorgeschlagen, ist als Schulstandort nicht mehr im Rennen. Quelle: Oliver Becker
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Zeuthen

Am Dienstagabend beschloss die Gemeindevertretung Zeuthen die Beauftragung einer Machbarkeitsstudie für eine neue Schule im Gemeindegebiet. Erste Ergebnisse sollen bereits Ende Mai vorliegen. Damit wird auf steigende Kinderzahlen und die ausgelasteten Kapazitäten der Grundschule am Wald reagiert.

Geprüft werden soll unter anderem, welche Grundstücke für einen solchen Schulneubau infrage kommen, in welchem Zeitraum ein Bau realisiert werden kann und welche Fördergelder vom Land für die einzelnen Grundstücke in Aussicht gestellt werden. Maximale Kapazitäten von Schülern pro Jahrgang sowie die Integration einer Inklusionsschule mit Hort sind ebenfalls Untersuchungsgegenstand.

Nachbarkommunen wollen steigende Bedarfe selbst abfedern

Für die Gemeindevertreter ist eine gemeinsame Bildungsstätte zusammen mit Eichwalde und Schulzendorf nicht mehr erste Priorität. Damit reagierten sie auf Äußerungen der Mitglieder des Regionalausschusses aus den Nachbarkommunen, die in der letzten Sitzung vergangene Woche einen gemeinsamen Bau mit Zeuthen für die Zukunft zwar nicht ausschlossen, aber steigende Bedarfe zuerst mit eigenen Erweiterungsbauten abfedern wollen. Ein gemeinsamer Schulbau wird von ihnen als langfristiges Projekt gesehen (die MAZ berichtete). In welchem Umfang die Nachbargemeinden die Schule mitnutzen können, soll dennoch in der Studie geprüft werden.

Die Fraktion Grüne/FDP hatte die Studie sowie den Lagerplatz des Eichwalder Bauhofs im Zeuthener Winkel vorgeschlagen. „Es geht darum herauszufinden, ob es Grundstücke gibt, die für so einen Bau geeignet sind“, sagte Jonas Reif (Grüne/FDP). Überraschenderweise hätten sich jedoch die Regionalausschussmitglieder der anderen Kommunen von dem Vorschlag, der vorab bekannt geworden war, „überrumpelt“ gefühlt. Da nun ausschließlich Grundstücke auf Zeuthener Gebiet im Fokus stehen, ist der vorgeschlagene Lagerplatz aus dem Rennen. Er liegt auf Eichwalder Territorium.

Burgschweiger für Schulneubau

„Die Grundschulen aller Gemeinden kommen bald an ihre Grenzen“, sagte Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). Erweiterungen der Schulen in Eichwalde und Schulzendorf seien noch möglich. In Zeuthen können man nicht beliebig erweitern, „da sonst darunter die Qualität der Bildung leidet“. Sie sprach sich daher für einen Schulneubau aus. „Es macht keinen Sinn eine Gemeinsamkeit einzufordern, wenn die anderen Gemeinden etwas anders wollen“, sagte Jörgen Hassler (SPD). Man müsse „zweigleisig fahren“, zuerst an die eigenen Kinder denken und eigene Standorte prüfen. Dabei könne der „gemeinsame Gedanke“ im Rahmen der Prüfung im Auge behalten werden. „Schulzendorf und Eichwalde sind nicht gewillt, die Sache mit uns anzugehen“, sagte Dieter Karczewski (BfZ). Der größere Bedarf sei in Zeuthen. Ob die Nachbarkommunen irgendwann Interesse haben, solle man außen vor lassen. „Wir sollten uns auf uns konzentrieren“, sagte er.

Nadine Selch (CDU) konterte: „Wir müssen eine Arbeitsebene mit den Nachbarkommunen finden, um sie für die gemeinsame Schule zu begeistern.“ Karl Uwe Fuchs (Grüne/FDP) schloss sich an und verwies auf 70 Prozent Fördergelder vom Land, die nur bei einem gemeinsamen Schulbau in Aussicht gestellt wurden.

Von Oliver Becker

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