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Männerchor feiert 125-jähriges Bestehen

Zeuthen Männerchor feiert 125-jähriges Bestehen

Mit einem großen Festprogramm sowie Gästen aus dem In- und Ausland feierte der Zeuthener Männerchor am Wochenende sein 125-jähriges Bestehen. Der musikalische Reigen reichte vom Donauwalzer von Johann Strauß bis zu ungewöhnlichen Jodlerklängen aus den Schweizer Alpen.

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Der Zeuthener Männerchor lud zum Gala-Konzert anlässlich des 125-jährigen Jubiläums. Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD) und Vorsitzender Rainer Schulze begrüßten die zahlreichen Zuhörer.

Quelle: Uta Schmidt

Zeuthen. „Jeder, der was auf sich hält, sich zum Männerchor gesellt“, heißt es in der Hymne „Wir sind die Zeuthner Sänger“, mit der die Sangesfreunde am Samstag ihre Gäste bei einem großen Konzert in der Mehrzweckhalle begrüßten. Sänger von sieben Chören aus dem In- und Ausland, Besucher und Familienangehörige gestalteten die stimmungsvolle Feier zum 125-jährigen Bestehen des traditionsreichen Männerchores und trugen mit unterschiedlichen Rhythmen zum Gelingen bei. Der musikalische Reigen reichte von beliebten Melodien wie dem Donauwalzer von Johann Strauß – gesungen vom Männerchor Zeuthen – über den Grönemeyer-Song „Der Weg“ mit der Zeuthener „TenSing“-Gruppe bis zu ungewöhnlichen Jodlerklängen aus den Schweizer Alpen.

Schirmherrin des Festkonzerts, das am Abend auf der Freilichtbühne fortgesetzt wurde, war Zeuthens Bürgermeisterin Beate Burgschweiger (SPD). Sie erinnerte an die lange Geschichte des 1891 aus einem Raucherclub heraus gegründeten Männergesangsvereins „Sängerlust“, der ab 1948 als Männerchor Zeuthen fortgeführt wurde. „Der Chor ist aus dem Kulturleben Zeuthens nicht wegzudenken, er bereichert durch seine internationalen Beziehungen zu Chören im Ausland das Leben in der Gemeinde“, lobte Burgschweiger.

Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes überreicht

Eine Überraschung hatte der Leiter des Sängerkreises Königs Wusterhausen, Peter Schneider, im Gepäck: Er überreichte dem Vorsitzenden des Männerchores, Rainer Schulze, eine Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes: „Diese Ehrung gibt es nur, wenn eine ununterbrochene Chortätigkeit seit 125 Jahren nachgewiesen werden kann. Damit gehören die Zeuthener zu den ältesten Chören in der Region“, so Schneider.

Unterhaltsam führte Moderator und Vizevorsitzender Helge Sawal durch das Festprogramm. „In 125 Jahren hatten wir 14 Dirigenten und 17 Vorsitzende“, so der Sänger im Rückblick auf hunderte Konzerte und tausende Proben. Viele Erinnerungen wurden in der Vereinschronik festgehalten, die anlässlich des 120-jährigen Jubiläums erarbeitet wurde.

Beifallsstürme im Zeuthener Kulturzentrum

Beim Festkonzert begeisterte unter anderem der Auftritt des Jodlerklubs Ringgenberg-Goldswil. Die Jodler in ihren farbenfrohen Trachten hatten die Zeuthener 2011 beim Jodlerfest in Interlaken kennengelernt und erste Kontakte geknüpft. Ein Gegenbesuch der Schweizer erfolgt nun zum Jubiläum. Unter Leitung von Melchior Seiler sangen die elf Damen und Herren vierstimmige, traditionelle Schweizer Jodlerlieder. Eine seltene Klangfarbe, die die Zuhörer zu Beifallsstürmen im Kulturzentrum hinriss. Stimmung verbreiteten ebenso die Damen vom Frauenchor Malomice aus Polen sowie Sänger aus Beeskow und Köpenick.

Eine große Anerkennung mit der Ehrennadel des Chorverbandes erhielt Manfred Buder für sein 50-jähriges Chorschaffen. Auch Tenor Horst Haase schätzt das gemeinsame Musizieren und den engen Kontakt zu den Familien der Chormitglieder. „Wir sind alle wie eine große Familie. Das Singen macht nicht nur Spaß, es ist für mich so etwas wie ein Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Ort“, meinte Haase nach knapp 20-jähriger Vereinsmitgliedschaft.

Die rund 45 Sänger seien immer auf der Suche nach Verstärkung durch jüngere Stimmen. Neuen Schwung brachte vor allem der junge Chorleiter Clemens Rohde in das Vereinsleben, der seit einem Jahr den Klangkörper dirigiert. Geprobt wird immer montags ab 19 Uhr in der Gesamtschule „Paul Dessau“.

Von Uta Schmidt

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